Ein Glühwein und eine Bratwurst
Autor: Redaktion
Lichtenfels, Donnerstag, 05. Dezember 2019
Die Atmosphäre auf dem Coburger Weihnachtsmarkt lässt Monika Zachert auf sich wirken: Da sind der Duft von Glühwein, vermischt mit dem Rauch der Feuer vom Bratwurststand, der Geruch nach gebrannten Ma...
Die Atmosphäre auf dem Coburger Weihnachtsmarkt lässt Monika Zachert auf sich wirken: Da sind der Duft von Glühwein, vermischt mit dem Rauch der Feuer vom Bratwurststand, der Geruch nach gebrannten Mandeln und Schokolade, das Stimmengewirr der vielen Menschen und überall die Lichter.
"Noch einmal den Coburger Weihnachtsmarkt besuchen, noch einmal einen Glühwein trinken und noch einmal eine Bratwurst essen." Das sind ganz kleine, aber für Monika Zachert wichtige Wünsche. Dass sie nächstes Jahr nochmals den Weihnachtsmarkt wird besuchen können, das sehen die Mediziner und deren Prognosen kaum. Monika Zachert leidet an einer massiven und weit fortgeschrittenen Tumorerkrankung. "Zahlreiche Operationen in den vergangenen zehn Jahren liegen hinter ihr. "Aber jetzt ist Schluss, das bringt nichts mehr", stellt sie sachlich fest.
Mit dem Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes sind Monika Zachert und ihre Mutter Inge vor wenigen Tagen zum Weihnachtsmarkt gekommen. Mit dem speziell ausgestatteten Transporter haben Alexandra Müller und Matthias Neuf vom ASB Coburg die todkranke Frau aus dem Wohnheim am Klinikum Lichtenfels abgeholt. In Ebersdorf ist noch Mutter Inge zugestiegen. Das Fahrzeug ist mit speziellen Stoßdämpfern, einer Musikanlage, einem LED-Sternenhimmel sowie Rundum-Verglasung auf die Bedürfnisse der besonderen Fahrgäste abgestimmt. Darüber hinaus hat der Wagen eine notfallmedizinische Ausstattung an Bord. red