Bereits zum 27. Mal nahm die Wasserwacht Coburg zusammen mit der Wasserwacht aus Sonnefeld mit insgesamt 17 Schwimmern am Donauschwimmen in Neuburg an der Donau teil. Dabei handelt es sich um das größte Winterschwimmen Europas, welches dieses Jahr zum 51. Mal stattfand. 220 Wasserwacht-, DLRG-, THW-, Feuerwehr- und Tauchsportgruppen aus nahezu allen Bundesländern waren angereist. Einige Teilnehmer waren sogar aus Polen, Tschechien und Frankreich angereist.

Insgesamt stürzten sich 1837 mutige Schwimmer in den längsten Fluss Europas. Wegen der geringen Strömung trieben die "Froschmänner" heuer eine ganze Stunde bei vier Grad in der Donau - vier Kilometer von der Staustufe Bittenbrunn bis nach Neuburg mussten zurückgelegt werden. 21 Schwimmer mussten unterkühlt aussteigen. Sie konnten nach kurzer Behandlung alsbald wieder ihrer Wege gehen.

Die Teilnehmer erwartete bei diesem besonderen Event eine einzigartige Atmosphäre am Neuburger Donaukai: 6000 applaudierende Zuschauer, vergnügte Mitschwimmer, originelle Aufbauten, geschmückte Boote, schwimmende Bühnen und Ortsschilder sowie aufblasbare Wassertiere waren zu sehen. Am Abend haben alle beim mitreißenden Donauschwimmerball gefeiert.

Es handelt sich um ein Treffen der Wasserwachtfamilie, das in dieser Form wohl einmalig in Deutschland ist. Der Spaß wird kombiniert mit einer Art Wintertest. Das Donauschwimmen und der Ball sind auch immer wieder eine gute Gelegenheit für die Ortsgruppen der Wasserwachten zum gegenseitigen Austausch, denn so wie die Coburger Wasserwacht nehmen viele andere Gemeinschaften bereits seit Jahren teil. N. Anders