Ehrenwappen für Göller und Zöberlein
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Oberleinleiter, Mittwoch, 18. Dezember 2019
Im Mittelpunkt der Jahresabschlusssitzung des Marktgemeinderats Heiligenstadt, die von der Kreismusikschule Bamberg musikalisch umrahmt wurde, stand ein ausführlicher Bericht von Bürgermeister Helmut ...
Im Mittelpunkt der Jahresabschlusssitzung des Marktgemeinderats Heiligenstadt, die von der Kreismusikschule Bamberg musikalisch umrahmt wurde, stand ein ausführlicher Bericht von Bürgermeister Helmut Krämer (CSU/Einigkeit) und die Verleihung des Ehrenwappens an Dieter Zöberlein und den Zweiten Bürgermeister Johannes Göller (SPD).
2019 sind laut Krämer weitreichende Entscheidungen in vielen Bereichen getroffen worden. Mit der Gründung der Breitband-GmbH habe Heiligenstadt Neuland betreten, um als eine der ersten Gemeinden beim Anschluss an die Datenautobahn dabei zu sein. "Das Thema Breitbandversorgung war nach den europaweiten Ausschreibungen der Schwerpunkt unserer Arbeit", sagte Krämer.
Zwischenzeitlich wurden die Breitbandrohre in Siegritz, Leidingshof und Veilbronn verlegt und die Verbindungsstrecke zwischen den Ortschaften und zur zentralen Stelle an der Kläranlage größtenteils abgeschlossen.
Großes Thema war auch die Erschließung von Bauplätzen in den Baugebieten Gründlein und Teuchatz. Mit 19 Baugenehmigungen für Wohnhäuser hat sich die Anzahl gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Aufgrund der regen Bauplatznachfrage wird die Erschließung des Baugebietes "Teich" 2020 in Oberngrub begonnen. Um auch in Zukunft Bauland zur Verfügung stellen zu können, wurde eine größere Fläche Bauerwartungsland im westlichen Teil von Heiligenstadt erworben.
Rechtzeitig vor dem Winter konnten die Straßenbaumaßnahmen Heiligenstadt-Kalteneggolsfeld, Ortsdurchfahrt Tiefenpölz, Anliegerweg Traindorf sowie die Kanalverlegung in der Raiffeisenstraße in Heiligenstadt abgeschlossen werden.
In die Abwasserbeseitigung mit der Verbesserung der Wasserversorgung und Verlegung der Breitbandkabel wurden in Oberleinleiter bisher 3,98 Millionen Euro investiert. In Tiefenpölz wurden 2,09 Millionen Euro ausgegeben.
Weitere Maßnahmen waren die Dorferneuerung Oberngrub, die Gestaltung der Vorfläche an der Grundschule, Umbau des Rathauses mit behindertengerechtem Zugang, neue Heizungsanlage im Bauhof und Sanierung des Feuerwehrgerätehauses Tiefenpölz. Die Steuerkraft hat sich von 571 auf 633 Euro pro Einwohner erhöht. Die Gewerbesteuereinnahmen belaufen sich auf rund 644 000 Euro. Um 115 000 hat sich der Einkommenssteueranteil auf 1 895 730 Euro erhöht. Aufgrund der riesigen Investitionen habe sich der Schuldenstand von 4,1 auf 8,0 Millionen Euro fast verdoppelt.