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Drei Vereine feiern gemeinsam


Autor: Yannick Hupfer

Frimmersdorf, Montag, 16. Juli 2018

Zum Frimmersdorfer Dorffest tragen seit zehn Jahren Fußballer, Feuerwehrler und Schützen ihren Teil bei.
Die kleine Ella versuchte, den Brand im Miniaturhaus zu löschen. Fotos: Yannick Hupfer


Zehn Jahre ist es her, dass die Frimmersdorfer Vereine sich zusammensetzten, um nicht mehr viele unterschiedliche Feste zu feiern, sondern alle zusammen ein großes Dorffest zu veranstalten. Die Schützengilde Edelweiß, die Freiwillige Feuerwehr und der 1. FC Frimmersdorf haben am vergangenen Wochenende Jubiläum gefeiert.
Bereits am Freitagabend gab es ein Schafkopfrennen. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Feierns: Zunächst ehrten die Fußballer ihre erfolgreichen Jugendmannschaften, bevor der Weisendorfer "Sound Express" für mächtig Stimmung im Zelt und für volle Bierbänke sorgte: "Das gesamte Zelt war voll", berichtet Stefan Heubeck. Doch viel Zeit zum Ausschlafen blieb den Frimmersdorfern nicht, denn bereits um 10 Uhr am Sonntag hat Pfarrer Andreas Sauer einen Gottesdienst abgehalten, bevor die alljährliche Schützenproklamation stattfand. Bereits an Weihnachten haben die Schützen um den Sieg gerungen, wer es allerdings tatsächlich wurde, bleibt jedes Jahr bis zum Sonntag des Dorffestes geheim. Die Damenkönigskette wurde Karina Hubert überreicht. Im Jugendbereich hat sich Jakob Heubeck durchgesetzt. Und auch der Vorsitzende der Schützengilde, Bernhard Ochs, darf sich heuer Schützenkönig nennen.


Besuch aus Frimmersdorf

Generell sei der Verein, so Ochs, recht erfolgreich: "Sechs von acht Mannschaften schlossen den vergangenen Rundenwettkampf als Meister ihrer Klasse ab." Einige Schützen seien sogar auf den bayerischen Meisterschaften vertreten gewesen. Gratuliert haben heuer auch wieder die Freunde aus Frimmersdorf im Rheinland. Das Königspaar Guido und Susanne überreichte Wein, während die fränkischen Frimmersdorfer ihren Gästen einen Bierkrug zukommen ließen.
Die Freiwillige Feuerwehr bot am Sonntag ein buntes Programm. Während sie für die Großen ein Einsatzfahrzeug ausstellten, mussten die Kleinen ein selbst gebautes Miniaturhaus löschen. Auch Luftballons wurden mit den Namen der Kinder versehen in den Himmel verabschiedet. Sollte einer der Luftballons mit dem Zettel wiedergefunden werden, bekommt dieses Kind ein Geschenk von der Feuerwehr.