Der Kommandant der Feuerwehr Au, Thomas Müller, ging im Marktgemeinderat auf den geplanten Ausbau der Bundesstraße 173 ein und die damit verbundene Hochwassersituation rund um Au. Müller befürchtet eine Gefährdung für die Ortschaft.
Bürgermeister Herbert Schneider (parteilos) verwies auf die Juni-Sitzung des Rates. Bis dahin werde man die Inhalte des Planfeststellungsbeschlusses prüfen. "Der Hochwasserschutz ist ein elementares Thema gewesen", betonte er. Der Staat behaupte, dass durch die Lerchenhoftrasse und die Fortsetzung des Ausbaus ab Kronach keine Probleme entstünden. Mit einem Gutachten wolle die Gemeinde dennoch generell auf die Verbesserung des Hochwasserschutzes hinarbeiten. Sollten sich Bedenken ergeben, müsse man sich in der Sitzung am 28. Juni damit befassen.
Zum Bauprojekt B173/B303 informierte Schneider weiter, dass die öffentliche Auslegung der Unterlagen vom 20. Juni bis 4. Juli erfolgen soll. Ursula Eberle-Berlips (CSU) wunderte sich, dass die Einsichtnahme so spät stattfindet, wo doch die Klagefrist am 30. Juni abläuft. Ihr wurde erklärt, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun habe. "Ich muss nicht alles verstehen", quittierte sie die Information, dass eine Klage nicht sofort mit einer Begründung verknüpft werden müsse.


Straße, Schule und Fluss

Weiter ging der Bürgermeister auf eine Absperrung des Armes der Rodach um den 11. Juli für etwa drei Tage ein, da Wartungsarbeiten an der Mühlenanlage in Küps erforderlich seien. Die energetische Sanierung der Grund- und Mittelschule Küps wird für 2017 anvisiert. Baudirektor Wolfgang Kießling vom Amt für ländliche Entwicklung soll in einer der nächsten Sitzungen über ein Gemeindeentwicklungs-Konzept informieren. Eine Sanierung der Ortsdurchfahrt Tüschnitz (KC 13, Einmündung Sandstraße/Rosenau bis Einmündung Gemeindeverbindungsstraße Richtung Johannisthal) wird die Marktgemeinde Küps etwa 14 000 Euro kosten. mrm