Die Wünsche der Reckendorfer
Autor: Adelheid Waschka
Reckendorf, Mittwoch, 22. Januar 2020
Die Gemeinde hat eine Aufstellung gemacht, wohin sich die Kommune entwickeln soll.
Zur Zwischenbilanz des Integrierten Entwicklungskonzepts (Isek) für Reckendorf hatte Bürgermeister Manfred Deinlein (SPD) die Bevölkerung zu einer Sondersitzung eingeladen. Es sollten die "Hotspots" beleuchtet werden, führte Diplomingenieur Leonhard Valier vom gleichnamigen Büro für Städtebau und Bauleitplanung (Bamberg) in die Thematik ein.
Zur Seite standen ihm Architektin Christiane Werthmann (Büro Städtebau, Bamberg) sowie Gunter Schramm (Büro Planwerk, Nürnberg), der für die Analyse der Haushaltsbefragung verantwortlich zeichnete.
Die Wünsche, Anregungen und Bedürfnisse der Bürger wurden von den beiden Büros zunächst gesammelt und ausgewertet. Das gemeinschaftlich erarbeitete Konzept soll die Basis der kommenden Gemeinderatssitzungen bilden, in denen die weiterführenden Beschlüsse gefasst werden müssen.
Grundlage
Das wäre die Handlungs- und Entscheidungsgrundlage für die nächsten zehn bis 20 Jahre, betonte Diplomingenieur Valier, wobei ein großer Rahmen mit langer Perspektive nicht außergewöhnlich sei. Die Vorbereitenden Untersuchungen (VU) setzen das Sanierungsgebiet fest, das sich in Reckendorf auf den Altbereich beläuft. Eine Satzung soll privaten Grundstücksbesitzern helfen, bei einer Renovierung des schützenswerten Altbestands erhöhte steuerliche Vergütungen zu erhalten.
Zwei Drittel der Planungsphase seien jetzt schon erreicht, so erklärte Architektin Christiane Werthmann. Im Beteiligungsverfahren gab es fünf Workshops und die Exkursion zur "Mustergemeinde Langenfeld". Nach Abschluss der Expertenrunde und Haushaltsbefragung steht jetzt die Überprüfung und Bewertung durch Kommune und Planer an.