Die Corona-Pandemie hält die Welt fest im Griff. Um die wirtschaftliche Auswirkungen in der Gastronomie, für Kindertageseinrichtungen und im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit abzumildern abzumildern, haben der Jugendhilfeausschuss sowie der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss des Erlanger Stadtrats bereits ergriffene Hilfsmaßnahmen jetzt erweitert. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

So werden nun die bereits in der Vergangenheit beschlossenen Hilfen für Gewerbetreibende, insbesondere für die Gastronomie, fortgeführt und ausgeweitet. Für ihre Betriebe werden die Außennutzungsmöglichkeiten verlängert und angepasst. Auch im Winter werden keine Sondernutzungsgebühren für die Außenbewirtschaftung erhoben. Außerdem wird das Aufstellen von Wärmespendern wie Heizpilzen im Außenbereich in der kommenden Wintersaison vorübergehend geduldet. Das Antragsformular für die Winter-Außenbewirtschaftung sowie weiterführende Informationen zum sicheren und möglichst klimaschonenden Einsatz von Wärmespendern sind im Internet unter www.erlangen.de/ordnungsbehörde zu finden.

Im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit hat der Jugendhilfeausschuss beschlossen, freien Kitas einen Teil ihrer Einnahmeausfälle während der Schließungen im Frühjahr aus Mitteln des Stadtjugendamts auszugleichen. Insgesamt könnten von dem Beschluss bis zu 45 Kitas, die Mindereinnahmen geltend gemacht haben, profitieren. Dafür sollen mehr als 99 000 Euro aufgewandt werden.

Auch für den Stadtjugendring und seine Mitgliedsverbände wurden Maßnahmen getroffen, damit diese ihre in der Corona-Krise aufgetretenen Mindereinnahmen ausgleichen können. Auf diese Weise soll einer Verschlechterung der Angebote in diesem Bereich, die aus finanziellen Problemen erwachsen könnten, entgegengewirkt werden. Den Organisationen stehen für das Jahr 2020 insgesamt Zuschüsse in Höhe von knapp 440 000 Euro zur Verfügung. red