Am Freitag, 1. Dezember, nominieren die Delegierten der SPD-Ortsvereine im Kreisverband Haßberge und Teilen des Nachbar-Landkreises Rhön-Grabfeld ihre Direktkandidaten zur Landtags- und Bezirkswahl. Ab 19 Uhr werden sich René van Eckert (Mellrichstadt) und Bernhard Ruß (Sand) im Hotel Goger in Augsfeld den 83 Vertretern aus den Ortsvereinen zur Wahl stellen, wie die Sozialdemokraten mitteilten.


Die Bewerber

Der 30-jährige Master-Student und wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität in Würzburg, René van Eckert, stellt sich als Direktkandidat für die Wahl zum Bayerischen Landtag zur Wahl und kann auf ein einstimmiges Votum der Kreisverbände Haßberge und Rhön-Grabfeld bauen. Seit 2015 ist René van Eckert Mitglied des Kreistags Rhön-Grabfeld. Dort setzt sich der passionierte Fußball-Schiedsrichter laut Parteiangaben unter anderem für die Stärkung des Ehrenamts und eine transparentere Kreispolitik ein.
Bernhard Ruß, seit 1993 hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Sand und seit 2008 unterfränkischer Bezirksrat, will sich weiter für soziale Gerechtigkeit stark machen und seine Erfahrungen in die politische Arbeit im Bezirkstag einbringen.
Als Listenkandidatin bewirbt sich Johanna Bamberg-Reinwand, Ortsvereinsvorsitzende in Zeil, und Sprecherin des Arbeitskreises sozialdemokratischer Frauen für den Landtag. Als Soziologin und Referentin der Frauenbeauftragten an der Universität Bamberg engagiert sie sich auch beruflich für die Gleichstellung, wie die SPD weiterhin beschrieb.
Für den unterfränkischen Bezirkstag kandidiert Thorsten Raschert (Burglauer) als Listenbewerber. Er ist Kreisrat und ehemaliger DGB-Kreisvorsitzender in Rhön-Grabfeld. red