Nach dem Jubiläumsjahr 2015, in dem der Musikverein Obertheres sein 50-jähriges Bestehen gefeiert hat, zog der Vorsitzende Markus Hahn in der Jahresversammlung eine positive Bilanz. Gleichzeitig gab er bei der Neuwahl der Vorstandschaft sein Amt an Thomas Klopf ab.
Wie Markus Hahn berichtete, hatte das 50. Vereinsjubiläum mit einem Marienkonzert begonnen und mit den Bläserklängen im Advent abgeschlossen. Ein Höhepunkt war das Festwochenende, das in der Bevölkerung großen Anklang fand.
Hahn appellierte an alle Musiker, die über ein Instrument verfügen, den Verein wieder musikalisch zu unterstützen.
Dirigent Uwe Barthelme gab einen kurzen Überblick über die drei Konzerte im letzten Jahr, bei denen die Kapelle auf Aushilfen angewiesen war. In diesem Jahr möchte er die Jungmusiker mehr einbeziehen und hat den Probenbeginn daher auf 19 Uhr vorverlegt.
Da sich Markus Hahn bei den Neuwahlen nicht mehr zur Verfügung stellte, wurde Thomas Klopf zu seinem Nachfolger gewählt. In ihren Ämtern wurden der Zweite Vorsitzende Alexander Tremel, die Kassiererin Melanie Klopf und die Schriftführerin Linda Marpoder bestätigt. Markus Hahn, Walter Firsching, Martina Husslein, Ludwig Hahn und Peter Reis wurden zu Beisitzern und Elvira Schierling sowie Lydia Viernekes zu Kassenprüfern gewählt.
Anschließend erläuterte Markus Hahn, dass am Kirchweihsamstag, 2. Juli, um 16.30 Uhr der Festzug zum Schafhof zieht. Zum Aufstellen des Planbaums spielt die Musikkapelle Buch und ab 19 Uhr unterhalten die "Frankenrebellen". Am Sonntag findet um 8.45 Uhr die Kirchenparade von der Turnhalle zur Kirche statt. Nach dem Gottesdienst führt die Kirchenparade zum Schafhof. Sie wird ebenso wie der anschließende Frühschoppen von den "Egerländer Musikanten" Ebelsbach gestaltet. Von 15 bis 16 Uhr tritt das Jugendblasorchester der VG Theres auf und von 17 bis 21 Uhr gehört die Bühne der Gruppe "Wanderblech". Am Montag werden ab 19 Uhr die "Eschenbachtaler" zu hören sein.
Die Versammlung regte an, dass die Kapelle im Sommer mal wieder eine Marschprobe abhalten sollte. "In früheren Jahren marschierte sie im Sommer öfter durch das Dorf und viele Bewohner beklatschten die Musiker und spendierten spontan einen Kasten Bier", hieß es. Die Musiker können sich durchaus vorstellen, wieder einmal eine Marschprobe abzuhalten. ul