Ein Bild der Geschlossenheit liefert die CSU Stadtsteinach: Bei der Jahresversammlung wurden nahezu alle Mitglieder des Vorstands einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Vorsitzender Klaus Witzgall freute sich insbesondere darüber, dass es geglückt sei, bei den Kommunalwahlen zwei neue Sitze hinzuzugewinnen. Die Verjüngung sei gelungen, betonte er.

Erfreulich nannte es Witzgall auch, dass die Christsozialen mit Jonas Gleich einen neuen Mandatsträger stellen, der das zweitbeste Stimmergebnis erzielte ("mehr als der Bürgermeister") und auf Anhieb zum Zweiten Bürgermeister gewählt wurde. "Der Generationswechsel hat geklappt."

Blick in die Kasse

Nichts auszusetzen gab es am Kassenbericht von Stephan Seifert. Die Revisoren Stefanie Kühn und Michael Martin hatten die Bücher geprüft.

Fraktionsvorsitzender Lars Leutheußer unterstrich, dass die CSU mit sieben Mandatsträgern im Stadtrat einiges an Gewicht einzubringen habe. Finanziell stehe die Stadt gut da, vor allem deshalb, weil sie als Konsolidierungsgemeinde erhebliche Zuschüsse aus München erhalte.

Als wichtigste Projekte bezeichnete er die Verbesserung der Trinkwasserversorgung in den Orten des Oberlands (Investitionskosten von zwei Millionen Euro), die Ertüchtigung der Kläranlage (2,5 Millionen Euro) und die Sanierung des Schwimmbads mit Erneuerung der Wassererwärmung (drei Millionen Euro).

Kritik äußerte er an Parlamentariern der SPD, die bei einem Besuch im Schwimmbad Gelder aus Förderprogrammen zugesagt hätten. Entgegen dem Versprechen sei die Stadt indes leer ausgegangen.

Großprojekte

Weitere Großprojekte seien die Komplettsanierung des Schulhauses (acht Millionen Euro), der geplante Neubau des Kindergartens (rund 3,5 Millionen Euro) und die bereits erfolgte Sanierung der Stadtmauer in der Knollenstraße mit 500 000 Euro).

Stellvertretender Bürgermeister Jonas Gleich pflichtete seinem Vorredner bei: "Es passiert viel, weil wir Förderung bekommen." Die Zusammenarbeit mit seinen Bürgermeisterkollegen nannte er "super".

Der stellvertretende CSU-Kreisvorsitzende Gerhard Schneider leitete die Wahlen der Ortsvorstandschaft. Sie endeten mit folgendem Ergebnis: Vorsitzender ist Klaus Witzgall, Stellvertreter Klaus Heiß, Lars Leutheußer, Jonas Gleich, Schatzmeister Stephan Seifert und Schriftführer Kevin Buchholz. Digitalbeauftrager: Tobias Schöffel. Beisitzer sind Holger Hattinger, Marco Hildner, Florian Jaeger, Harald Hempfling, Bernhard Geyer, Dieter Witzgall und Herbert Thor. Revisoren: Stefanie Kühn und Michael Martin.

Für eine Begrünung

Im Diskussionsteil regte Klaus Heiß die Begrünung der Ortsdurchfahrt an, wenn die neue Umgehung eröffnet ist. Zudem müsse man die desolate Badstraße sanieren, sagte er.