Der SPD-Ortsverein Sonnefeld hat ein neues Führungsduo gewählt
Autor: Alexandra Kemnitzer
Sonnefeld, Mittwoch, 28. Juni 2017
An der Spitze des SPD-Ortsvereins Sonnefeld hat sich ein Wechsel vollzogen. Bei der Hauptversammlung schieden bisheriger Vorsitzender Michael Fischer und se...
An der Spitze des SPD-Ortsvereins Sonnefeld hat sich ein Wechsel vollzogen. Bei der Hauptversammlung schieden bisheriger Vorsitzender Michael Fischer und sein Stellvertreter Stefan Kemnitzer aus ihren Ämtern. Beiden wurde für ihre Arbeit und ihr Engagement gedankt. Künftig wird Helmut Wunder das Vereinsschiff weiter auf Kurs halten und von Lutz Jakob vertreten, der zugleich den Posten des Schriftführers weiter ausübt.
"Ich werde mein Möglichstes tun", versicherte Helmut Wunder und bat um Mithilfe und Unterstützung beim bevorstehenden Bundestagswahlkampf. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter wolle er sowohl Ansprechpartner für die Mitglieder als auch für die Einwohner der Gemeinde sein. Verbesserungswürdig sieht er den Informationsfluss aus dem Rathaus beziehungsweise durch Bürgermeister Michael Keilich (CSU). Frühzeitig wäre beispielsweise eine Information zur Straßenausbaubeitragssatzung, wie sie in anderen Kommunen bereits erfolgt ist, wünschenswert.
Michael Fischer blickte zurück. Um den Kontakt zu den beiden Nachbarortsvereinen in Ebersdorf und Weidhausen zu pflegen und die Zusammenarbeit weiter zu intensivieren, wurden dort Veranstaltungen besucht. Für heuer ist erneut eine Radtour mit den Ebersdorfer Genossen geplant, und zwar am Sonntag, 16. Juli. Diesmal wird in Großgarnstadt um 13 Uhr in Richtung Goldbergsee gestartet. Auch Nichtmitglieder können teilnehmen.
Aus dem Gemeinderat gab Michael Fischer als Fraktionsvorsitzender Aufschluss über die wichtigsten Themen. Näher ging er auf die neuen Baugebiete und die neu kalkulierten Abwasser- und Wassergebühren ein. Auch heuer sei das Jahr von vielen Bauvorhaben, wie dem Sanierungsstart der Bieberbacher und Thüringer Straße oder der Erschließung des neuen Baugebietes in der Zeppelinstraße, bestimmt. Für letzteres gab es bereits zu Zeiten von Altbürgermeister Horst Knauer die ersten Skizzen. "Ein Riesenprojekt wird für unsere Gemeinde die Verbesserung der Wasserversorgung", ist sich Fischer sicher. Vor zig Jahren sei vom verstorbenen Kreis- und Gemeinderat Günter Kleindienst immer wieder vorgeschlagen worden, eigene Brunnen für die Wasserversorgung im Gemeindegebiet mit einzubeziehen. Nun werde diese Idee mit dem Ringschluss endlich umgesetzt.
Zum Spielplatzkonzept, das unter anderem auch einen Park oder ein Band der Generationen in Form von unterschiedlichen Bewegungsgeräten vorsieht und als Antrag der SPD-Gemeinderatsfraktion im Gremium Zustimmung fand, wurde bekanntgegeben, dass sich die Arbeitsgruppe mehrmals getroffen habe. Um Förderungen zu erhalten, ist ein Städtebauentwicklungskonzept notwendig. Sowohl die Jugendbeauftragte der Gemeinde, Alexandra Kemnitzer, als auch die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Doris Völler, gehen davon aus, dass die Aktivitäten diesbezüglich wieder zunehmen und weitere Akteure sich mit der Ausstattung beschäftigen.
Als ein Urgestein der SPD wurde für seine 50-jährige Treue Harry Frankenberger mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet. "Du bist ein Vorbild für andere und hast unserer SPD in allen Zeiten die Treue gehalten", lobte Michael Fischer den langjährigen Sozialdemokraten. Nachgereicht werden die Ehrungen an Norbert Neumann (50 Jahre), Tino Raschke, Kirsten Köhn (25 Jahre) und Mariola Kemnitzer (zehn Jahre). ake