Der "Johann" macht den Anfang: Wirsberg soll einen Skulpturenweg bekommen

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Der "Johann" soll als erstes Kunstwerk am Wanderweg entstehen, der am Ortseingang von Weißenbach beginnt und als "Franzosenweg" in Richtung Wirsberg führt. Silke Gebhardt und ihr Ehemann Peter Mitchel wollen das Kunstwerk aufstellen. Der Marktgemeinderat hat seine Unterstützung zugesagt. Foto: Werner Reißaus
Der "Johann" soll als erstes Kunstwerk am Wanderweg entstehen, der am Ortseingang von Weißenbach beginnt und als "Franzosenweg" in Richtung Wirsberg führt. Silke Gebhardt und ihr Ehemann Peter Mitchel wollen das Kunstwerk aufstellen. Der Marktgemeinderat hat seine Unterstützung zugesagt. Foto: Werner Reißaus
Silke Gebhardt
Silke Gebhardt
 
Peter Mitchel
Peter Mitchel
 

Johann war einst der häufigste Vorname im Wirsberger Ortsteil Weißenbach. Jetzt soll dieser "Johann", der auf einer Bank sitzt, ein Kunstobjekt werden, das ...

Johann war einst der häufigste Vorname im Wirsberger Ortsteil Weißenbach. Jetzt soll dieser "Johann", der auf einer Bank sitzt, ein Kunstobjekt werden, das die Innenarchitektin Silka Gebhardt dem Marktgemeinderat in einer Miniaturausgabe vorstellte. Die Resonanz war positiv, und der "Johann" von Gebhardt, die lange Zeit in England lebte, soll den Anfang des Kunst- und Skulpturenpfads bilden, den Wirsberg mit EU-Förderung bauen will.
Wie Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) erklärte, soll dieser Weg die Dörfer der Gemeinde mit dem Kernort Wirsberg verbinden. Die Skulptur von Gebhardt und ihrem Mann Peter Mitchell soll am Ortseingang von Weißenbach aufgestellt werden. Neben dem "Johann" könnten noch drei, vier Personen auf der Bank sitzen. In Weißenbach werde auch der zertifizierte Wanderweg, im Volksmund "Franzosenweg" genannt, beginnen.
Die Bezeichnung "Johann" stammt von Heinz Stöcker. 1#googleAds#100x100 In manchen Jahren seien fünf Buben in Weißenbach zur Welt gekommen, die Johann hießen.
"Unser Johann ist ein einfacher Mann, der einlädt, sich zu ihm zu setzen und ein wenig auszuruhen. Er ist sehr fotogen und genießt den Kontakt mit Freunden, Gästen und Wanderern", sagte Gebhardt. Der "Johann" bestehe aus Porenbeton und werde anschließend mit einem zementartigen Kleber versiegelt und farbig gefasst. Sie rechnete damit, dass ihr Mann Peter Mitchel sechs Wochen für die Arbeit brauche.
Gebhardt weiter: "Unsere Mission ist es, Kunst in die Landschaft zu stellen und für andere Menschen zugänglich zu machen. Das verbinden wir damit, die schönen Wanderwege zu beleben. Weißenbach war gut zu uns, also wollen wir auch etwas zurückgeben."
Um das Projekt durchführen zu können, benötige man aber Sponsoren. "Alle Spender werden zur Einweihung eingeladen und fotografiert. Das Bild mit allen Namen wird öffentlich ausgestellt", versicherte sie und be zifferte die Kosten auf 2000 Euro (Anfragen zum "Johann" unter E-Mail silka@leepswood.de).