Der Haßbergverein Königsberg zählt zurzeit 217 Mitglieder. 38 davon waren der Einladung der Vorstandschaft gefolgt und nahmen an der Jahresversammlung am Freitagabend im Hotel "Goldner Stern" teil.

Schriftführer Roland Ehrhardt wusste von fünf Ausschusssitzungen im vergangenen Jahr zu berichten. Dabei war über die Organisation von Festen und den Wanderplan für das Jahr 2020 beraten worden.

Manchmal fehlen Helfer

Vorsitzender Georg Herrlich erinnerte in seinem Bericht an die Veranstaltungen und Feste. Er musste feststellen, dass es bei den Festen manchmal besonders an der Kaffeebar an Helfern fehle. So appellierte er an die Teilnehmer der Versammlung, bei der einen oder anderen Veranstaltung mitzuhelfen. Herrlich sprach das "Queckbrünnlein" in der Nähe von Königsberg an, wo wieder einige Arbeitseinsätze notwendig werden.

Der Kassenbericht, den Vorstand Georg Herrlich in Vertretung der verhinderten Schatzmeisterin Anette Reuter vortrug, zeigte auf, dass der Haßbergverein Königsberg auf gesunden finanziellen Füßen steht.

Die Bilanz über die 20 Veranstaltungen 2019 kam von Wanderwart Manfred Keß. Davon waren 15 Wanderungen. Als einen Höhepunkt bezeichnete er das Wanderwochenende in der Sächsischen Schweiz, das Wan-derfreunde aus Dresden für die 15 Teilnehmer organisierten.

Manfred Keß fasste das Wanderjahr 2019 zusammen: An den 15 Touren nahmen 327 Wanderer teil. Im Schnitt waren das 21,8 Teilnehmer pro Wanderung, im Vorjahr 18,6, also eine Zunahme von drei Wanderern. Die Streckenlänge betrug insgesamt 203 Kilometer - im Schnitt 13,5 Kilometer pro Wanderung. Die maximale Streckenlänge einer Einzelwanderung betrug 30 Kilometer; das war die Karsamstagswanderung im Coburger Land. Insgesamt wurden 2019 von allen 327 Wanderern zusammen 3428 Kilometer zurückgelegt. Die Wanderung mit den meisten Teilnehmern war die Jahresabschlusswanderung auf dem Historischen Rundwanderweg mit 36 Personen bei der Schlusseinkehr in Unfinden.

Für alle Leistungsgruppen

Nach dem Rückblick ging Keß auf die für 2020 geplanten Veranstaltungen ein, die alle im bereits verteilten Veranstaltungskalender aufgeführt sind. Es werde wieder Wanderungen für alle Leistungsgruppen geben, kündigte der Wanderwart des Haßbergvereins an.

Begonnen wird mit einer Wanderung entlang des Altmains bei Sand bis zur Wallfahrtskirche Maria Limbach und zurück. Mit einer Begehung des auf dem vom Naturpark Haßberge zusammen mit dem Haßbergverein Jesserndorf neu angelegten Quellenweg werden die Touren fortgesetzt. Eltmann mit der Wallburg, eine anspruchsvolle Wanderung zu den beiden Gleichbergen und die Zweitagestour im Donauland schließen sich an. Mit der kurzen, aber reizvollen Wanderung auf dem Heilsteinweg bei Jesserndorf mit abschließender Einkehr in Köslau ist das Wanderjahr schon fast zur Hälfte vorüber.

Nach der Sonnwendfeier geht es eine Woche später weiter mit einer Fahrt nach Bad Kissingen. Dort kann bis zum Kaskatentalbach gewandert oder im Kurgarten spaziert und die Rosenblüte bewundert werden.

Im Juli wird um Coburg gewandert. Von Löbelstein aus geht es am Flugplatz entlang zur Veste. Im August wird mit der Mainschleifenbahn nach Astheim gefahren und am Main entlang auf dem "Dschungelweg" nach Fahr am Main gewandert.

In den Steigerwald

Der Weinbergsausflug führt am 12. September nach Markt Einersheim. Am 20. September folgt ein weiteres Highlight mit der Wanderung auf dem neuen Europäischen Kulturweg rund um Fatschenbrunn und einer Einkehr im Hutzelhof von Franz Hümmer. Im November führt Uwe Rädlein die Wanderer von Ibind zur Ruine Bramburg und erzählt Interessantes. Bei der Novembertour von Eltmann zur Schleuse Limbach werden die Teilnehmer von einem Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamts Schweinfurt bei einer Führung an der Staustufe informiert. Mit dem Bus geht es zum Weimarer Weihnachtsmarkt.

Die Jahresabschlusswanderung führt nach Zeil. Diesmal geht es über Altershausen entlang der Altach über Krum bis vor die Haustüre des Brauereigasthofes Göller. Von dort fährt die Gruppe mit dem Bus zurück.

Manfred Keß dankte Dieter Schneider, der Wanderungen mit Vorschlägen aus seinem Archiv unterstützt und neue Wanderungen mitgeplant hat.