Der FBF reklamiert den Vorschlag für eine Gestaltungssatzung für sich
Autor: Redaktion
Forchheim, Dienstag, 12. Juli 2016
Die Vorschläge für eine Werbeanlagen- und Gestaltungssatzung der Stadt Forchheim, die im Moment in Arbeit ist, reklamiert der im Stadtrat vertretene Freie B...
Die Vorschläge für eine Werbeanlagen- und Gestaltungssatzung der Stadt Forchheim, die im Moment in Arbeit ist, reklamiert der im Stadtrat vertretene Freie Bürgerblock Forchheim (FBF) für sich.
Wie der FBF in einer Pressemitteilung schreibt, habe die Gruppierung bereits am 1. Juni 2015 einen entsprechenden Antrag - gestützt auf ein umfangreiches Bildmaterial von negativen und positiven Beispielen in der Innenstadt - eingereicht. Eine Antwort des damaligen Oberbürgermeisters und der Verwaltung sei ausgeblieben.
Schließlich legte der FBF am im Dezember 2015 eine ausformulierte Werbeanlagen-und Gestaltungssatzung (siehe FT vom 22. Dezember) vor, die bisher auch nicht im Stadtrat behandelt worden sei.
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Mit der Satzung sollen Richtlinien für Firmenwerbung mit über einem Quadratmeter Fläche in der Innenstadt aufgestellt werden.
So zeigen sich die FBF "sehr erstaunt, dass CSU-Fraktion und Verwaltung plötzlich ganz eifrig einer Werbeanlagen- und Gestaltungssatzung das Wort reden, wohingegen sie diesbezügliche detaillierte Vorschläge des FBF über ein Jahr lang hartnäckig ignoriert haben", schreibt Paul Nerb, Pressesprecher des FBF, in der Mitteilung.
Für Bauamtsleiter Gerhard Zedler ist die Gestaltungssatzung eine Gemeinschaftsproduktion von CSU, die bereits vor mehreren Jahren ein solches Regelwerk angemahnt habe, den Vorschlägen des FBF und eigener Ideen. "Wir haben uns auch Satzungen anderer Städte angesehen und nachgeschaut, was alles geregelt wird. " Vorgestellt werden soll der Satzungsentwurf frühestens nach der Sommerpause. red