Der Anpacker aus Wonfurt
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Wonfurt, Donnerstag, 05. März 2020
Dampfach ist schon durch, in Steinsfeld und Wonfurt steht die Kanalsanierung noch aus. Auch die Sanierung der Straße von Wonfurt nach Hainert oder die Schaffung von Baugebieten stehen auf dem Plan. Ho...
Dampfach ist schon durch, in Steinsfeld und Wonfurt steht die Kanalsanierung noch aus. Auch die Sanierung der Straße von Wonfurt nach Hainert oder die Schaffung von Baugebieten stehen auf dem Plan. Holger Baunacher, CSU-Bürgermeister seit 2013, hat sich für seine zweite Amtszeit einiges vorgenommen. Der 43-Jährige lehnt es ab, Luftschlösser zu bauen, denn schon die Infrastruktur ("die wohl größte Herausforderung") und Liegenschaften "brauchbar und funktionstüchtig zu halten, überschreitet oftmals unsere finanziellen Möglichkeiten".
Der stellvertretene CSU-Kreisvorsitzende und Kreisvorsitzende der Volkshochschule war vor sieben Jahren außer der Reihe zum Nachfolger von Dieter Zehendner (CSU) gewählt worden. Baunacher steht für Politik ohne Kirchturmdenken und will seine Gemeinde durch eine Art Master-Plan, er nennt es "Ortsmarketing", attraktiver machen und sie gegenüber anderen hervorheben. Der 43-Jährige sieht Wonfurt auf einem guten Weg, auch was Schritte gegen den Bevölkerungsrückgang angeht. "Nicht meckern, sondern selbst anpacken" lautet die Devise des selbstständigen Unternehmensberaters, der den Mehrwert für die Gesellschaft durch das Ehrenamt als "unbezahlbar" bezeichnet. Baunacher fordert ein Umdenken im Umgang mit dem ÖPNV: "Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, auch die ,Öffentlichen‘ in Anspruch zu nehmen. eki