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Denkmäler zu Wohnungen


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Coburg, Mittwoch, 13. Oktober 2021

Neubau gegen Wohnungsnot? Nicht nur. Lieber konsequenter auch das Alte nutzen, das ohnehin in der Stadt vorhanden ist. Das fordern jetzt die Altstadtfreunde im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Innens...
Christa Minier


Neubau gegen Wohnungsnot? Nicht nur. Lieber konsequenter auch das Alte nutzen, das ohnehin in der Stadt vorhanden ist. Das fordern jetzt die Altstadtfreunde im Gespräch mit unserer Zeitung.

Die Innenstadt auch als Wohnquartier nutzen - auch um Leerständen entgegenzuwirken, diese Vorhaben werden in Diskussionen rund um das Thema immer wieder genannt. "Es braucht mehr qualitätvolles und bezahlbares, familiengerechtes Wohnen in der Stadt", sagt auch Christa Minier, Vorsitzende der Altstadtfreunde und bringt dazu leer stehende Denkmäler ins Gespräch. Die müssten von der Stadt systematisch erfasst werden, dann brauche es einen Sanierungsplan. Ein aktuelles Beispiel sei die alte Schule in Coburg-Neuses.

Nachbarn hätten sich bereits an die Altstadtfreunde gewendet, weil sie sich Sorgen um die Gebäude an der Friedrich-Rückert-Straße machten. Einer der Eigentümer der Häuser plant nach Angaben der Stadt die Sanierung. Und er würde das andere Haus auch gerne dazukaufen, damit sich nach der Sanierung ein einheitliches Bild ergebe. Wie der Stand der Verhandlungen dazu ist, sei aber nicht bekannt.

Weitere denkmalgeschützte Gebäude, die laut Minier helfen könnten, Wohnraum im Bereich der Innenstadt zu schaffen, seien zum Beispiel im Glockenberg oder der Judengasse. ren/dy