von unserem Mitarbeiter Helmut Will

Haßfurt — Einen Schaden zum Nachteil des Jobcenters Erlangen in Höhe von etwa 6400 Euro hat eine 41 Jahre alte Frau aus einer Ortschaft im südöstlichen Landkreis Haßberge verursacht. Sie hatte ihre Lohnabrechnung nach unten gefälscht und somit unberechtigterweise Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch bezogen. Vier Monate Freiheitsstrafe, ausgesetzt auf zwei Jahre zur Bewährung, lautete das Urteil des Amtsgerichts Haßfurt.
Staatsanwalt Ralf Hofmann warf der Angeklagten vor, im Zeitraum von April 2008 bis Oktober 2013 in neun Fällen unberechtigt Leistungen durch das Jobcenter bezogen zu haben, indem sie sich durch Veränderungen ihrer Lohnabrechnungen nach unten rechtswidrig einen Vorteil verschafft habe.