Druckartikel: Das Landratsamt hat bereits 25 000 Corona-Schnelltests ausgegeben

Das Landratsamt hat bereits 25 000 Corona-Schnelltests ausgegeben


Autor: Redaktion

Haßfurt, Montag, 21. Dezember 2020

Das Landratsamt Haßberge ist seit einigen Wochen mit der Weiterverteilung der vom Freistaat beschafften Antigen-Schnelltests befasst. Die Aufgabe, Schnelltests möglichst flächendeckend zu verteilen, "...
Landrat Wilhelm Schneider (rechts) übergibt zusammen mit Kathrin Glaubrecht (links) und Christina Schnös von der Arbeitsgruppe Corona die Antigen-Schnelltests an die stationäre Pflegeeinrichtung "Die Intensivpfleger". Die beiden Geschäftsführer Thomas Schindler und Markus Betz sind dankbar für die Unterstützung.  Foto: Moni Göhr/Landratsamt Haßberge


Das Landratsamt Haßberge ist seit einigen Wochen mit der Weiterverteilung der vom Freistaat beschafften Antigen-Schnelltests befasst. Die Aufgabe, Schnelltests möglichst flächendeckend zu verteilen, "wird vom Landkreis sehr ernst genommen", betont das Landratsamt in einer Pressemitteilung vom Montag. Von der eigens gegründeten Arbeitsgruppe "Corona" wurden bereits rund 25 000 Tests an verschiedene, besonders gefährdete Einrichtungen wie Pflege- und Seniorenheime, Behinderteneinrichtungen und Pflegedienste weitergeleitet. Dies war den Angaben zufolge für die Beschäftigten des Landratsamts eine besondere Herausforderung, weil die Koordinierung der Aktion fast ausschließlich über Homeoffice erfolgt. Lediglich die Mitarbeiterinnen sind vor Ort, die sich um die Ausgabe der Tests kümmern.

"Die Corona-Tests nehmen eine Schlüsselrolle in der Pandemiebekämpfung ein", betont Landrat Wilhelm Schneider. Kathrin Glaubrecht, Fachkraft für öffentliches Pflegemanagement, und die Verwaltungsfachwirtin Christina Schnös berichten, dass die Einrichtungen sehr kooperativ und dankbar für diese Unterstützung sind. Über die engagierte Verteilung durch die Mitarbeiter des Landratsamtes freuen sich auch die Intensivpfleger aus Haßfurt. Sie sind spezialisiert auf die ambulante Versorgung von Menschen mit oder ohne künstliche Beatmung und benötigen die Schnelltests für eine möglichst risikoarme Pflege und Betreuung ihrer hochgefährdeten Patienten. "Wir nehmen dieses Angebot gerne an, weil wir unseren Patienten und Pflegekräften größtmögliche Sicherheit bieten wollen", so Thomas Schindler, Geschäftsführer der Intensivpfleger.

Aus Sicht der Heimaufsicht ist ein funktionierendes und umfangreiches Testkonzept einer der wichtigsten Bausteine zum Schutz der Bewohner der stationären Einrichtungen. "Deshalb ist es gut, dass die Testungen in ausreichender Zahl verfügbar sind und vom Landratsamt der akute Erstbedarf gedeckt werden kann", so Peter Friedrich, Leiter der Heimaufsicht. red