Das Wort "Danke" stand im Mittelpunkt des Erntedankgottesdienstes, der in der Pfarrkirche in Zeil als Familiengottesdienst gefeiert wurde. Bereits im Kyrie wurde angesprochen, dass die Menschen in Deu...
Das Wort "Danke" stand im Mittelpunkt des Erntedankgottesdienstes, der in der Pfarrkirche in Zeil als Familiengottesdienst gefeiert wurde.
Bereits im Kyrie wurde angesprochen, dass die Menschen in Deutschland oft unzufrieden sind, obwohl sie alles im Überfluss haben. Nach dem Evangelium fuhren Kinder fünf Bollerwagen aus der Sakristei in den Altarraum und legten ihre Ladung vor dem Altartisch nieder.
Emily Syka brachte die Früchte der Erde, die dieses Jahr gewachsen sind, und machte deutlich, dass an diesem Tag Erntedank gefeiert wird. Ohne diese Erntegaben könnten die Menschen keine Lebensmittel im Supermarkt oder beim Bäcker kaufen, sagte das Mädchen. Lea Schön hatte dazu Brot, Mehl, Eier und Wurst mitgebracht. Aber auch für das, was die Kinder und Erwachsenen in der Schule oder im Beruf leisten, müsse man dankbar sein, sagte Franziska Gehringer und legte Schulbücher, Hefte und einen Laptop vor den Altar.
Ebenso müssten die Menschen Gott ihren Dank aussprechen für die Begabungen und Fähigkeiten, die er ihnen geschenkt hat. Eine Flöte und ein Fußball veranschaulichten dies.
Der letzte Wagen hatte das Bild einer Familie geladen als Symbol dafür, dass die Gemeinschaft mit anderen wichtig für das Leben ist. Denn sie gibt die Geborgenheit.
An jedem Gefährt war ein Großbuchstabe befestigt und alle Wagen hintereinander bildeten das Wort "Danke".
Pfarrer Michael Erhart stellte in seiner Predigt heraus, dass alle Menschen in ihrem Alltag die Gabe der Dankbarkeit an Gott und an die Mitmenschen wachhalten müssten und nichts als selbstverständlich hinnehmen sollten.