Nach dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft am Samstagmittag in Ebersdorf bei Coburg würdigt der aktuell amtierende Landrat Christian Gunsenheimer die Leistung aller beteiligten Einsatzkräfte: „Die Feuerwehren hatten unter der Leitung des Ebersdorfer Feuerwehrkommandanten Thorsten Langbein den Brand sehr schnell gelöscht und damit Schlimmeres verhindert. Die Helferinnen und Helfer von BRK, THW und ASB haben unter der Leitung von Volker Drexler-Löffler einen hervorragenden Job gemacht und sich vorbildlich um die Bewohnerinnen und Bewohner gekümmert“, lobt Gunsenheimer den Einsatz der Ehrenamtlichen. So seien beispielsweise kurzerhand klimatisierte Zelte aufgebaut, Essen und Getränke besorgt worden. Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ebersdorf und den Stadtwerken sei hervorragend gelaufen. „Hier hat ein Rad ins andere gegriffen. Dass der Einsatz so gut abgelaufen ist, ist der Teamleistung aller Beteiligten zu verdanken. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich sehr gut organisiert, so dass letztendlich alle gut untergebracht werden konnten“, sagt Christian Gunsenheimer.

Sieben in der Anker-Einrichtung

Dank des Einsatzes von Elektromeister Thomas Zapf (Firma Helbig aus Weitramsdorf) konnte ein Großteil der 76 dort lebenden Menschen im nicht beschädigten Teil der Unterkunft bleiben. Für die übrigen sieben Personen wurde über die Regierung von Oberfranken Wohnraum im Ankerzentrum Oberfranken gefunden. Auch die Regierung bedankt sich einer Pressemitteilung des Landratsamtes Coburg zufolge bei allen Beteiligten für ihr schnelles und entschlossenes Eingreifen. Das Landratsamt Coburg und die Regierung von Oberfranken, welche die Unterkunft betreibt, arbeiten nun mit Hochdruck daran, dass der entstandene Schaden behoben wird und alle Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft bald wieder ihre eigentlichen Wohnungen beziehen können, heißt es abschließend in der Mitteilung. red