Nur auf den Rückraumpositionen kam einiges an Bewegung in den HSC-Kader: Mikael Helmersson, Pavels Valkovskis und Arkadiusz Ossowski sind weg, Sven Weßeling und Savvas Savvas dafür neu dabei. Die beiden Neuverpflichtungen wurden am Dienstagnachmittag vorgestellt.
Lob für die Neuzugänge
„Sie wissen genau, worauf es ankommt, wenn man neu in eine Mannschaft kommt, und wie man sich schnell integriert. Ich bin wirklich sehr froh, dass die beiden bei uns sind und uns verstärken“, lobt Mahmutefendic die Neuen.
Und weiter: „Die Jungs sind in einer sehr guten körperlichen Verfassung aus der Sommerpause gekommen. Jetzt geht es darum, unser Spiel Schritt für Schritt aufzubauen, uns in den anstehenden Testspielen einzuspielen und pünktlich zum Pokal- und Saisonstart so weit zu sein, dass wir unsere volle Qualität auf die Platte bringen können.“
Das ist angesichts der Vorsaison auch bitter nötig. Vor einem Jahr verschliefen die Coburger den Saisonstart in der 2. Handball-Bundesliga völlig und sammelten nur einen Punkt aus den ersten vier Spielen – eingefahren durch ein 23:23 beim damaligen Aufsteiger HC Oppenweiler/Backnang. Die Mannschaft aus Baden-Württemberg ist in der anstehenden Saison in der ersten DHB-Pokalrunde der erste Pflichtspielgegner der Vestestädter.
Auch den vielen Verletzungen in der Rückrunde musste die junge HSC-Mannschaft Tribut zollen. Das soll sich nun ändern – und gleichzeitig hoffen die Verantwortlichen darauf, die Handball-Begeisterung in der Vestestadt noch ein Stückchen mehr zu entfachen.
„Unser Ziel ist es, den Zuschauerschnitt von aktuell gut 2000 Besuchern pro Spiel weiter zu steigern und uns perspektivisch in Richtung der 2500 Zuschauer zu bewegen“, erklärt der neue Co-Geschäftsführer Stefan Apfel. Um das zu erreichen, rauchen bei den Verantwortlichen aktuell noch die Köpfe.
Apfel kündigt an: „Wir wollen an einigen Stellschrauben drehen, um das Event „Heimspiel“ in der Halle noch erlebbarer zu machen. Wir haben einige kreative Ideen für die Halle, um die Stimmung weiter anzuheizen, damit die Mannschaft auf der Platte die lautstarke Unterstützung bekommt, die sie in dieser engen Liga braucht.“
Rund 600 Saisontickets
Immerhin: Der Dauerkartenverkauf liege laut Apfel leicht über Vorjahresniveau. Rund 600 Saisontickets seien bereits verkauft. Die Grundlagen für eine erfolgreichere Zweitliga-Saison sind gelegt. Jetzt liegt es am Trainerteam und an den Spielern selbst, die hochgesteckten Erwartungen mit Leben zu füllen und die ambitionierten Ziele zu erreichen. Im Idealfall sollte es in zwei Jahren ins Oberhaus gehen – so wie es die angestrebte Vision 2030 vorsieht.