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Nach Zusage höherer Zuschüsse: Spatenstich für ersehnte Halle


Autor: Coburger Tageblatt

, Donnerstag, 06. August 2026

Außenansicht der Kultur- und Sporthalle in Frohnlach. Quelle Grafik: Corinna Rösler


So soll sie also aussehen, die Kultur- und Sporthalle in Frohnlach in der Gemeinde Ebersdorf b.Coburg – nach der Sanierung. Erstmals wurden jetzt die Pläne der Öffentlichkeit gezeigt – in einer Form, in der man sich die neue Halle schon sehr gut vorstellen kann. Und zwar beim Spatenstich für das Projekt.

„Es ist der Startschuss für den Mittelpunkt unserer Gemeinde, an dem sich Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Gäste wieder treffen werden“, freute sich Bürgermeister Tom Schultheiß bei diesem Anlass.

Die Sanierung der Kultur- und Sporthalle war lange Thema in der Gemeinde. Seit Mitte 2023 ist die Halle aufgrund von baulichen Schäden nicht mehr nutzbar. Zuvor hieß es dort über viele Jahre „Vorhang auf“, zahlreiche Veranstaltungen fanden dort statt, Vereine nutzten die KSH, wie sie von vielen abgekürzt wird, als Trainings- und Veranstaltungsstätte.

Good News im November

Mit kleinen Ausbesserungsarbeiten war die Sanierung aber nicht getan, und die Finanzierung für den notwendigen Sanierungsumfang schien lange schwierig: Die EFRE-Fördermittel deckten zunächst nicht einmal die Hälfte der Kosten. „Doch in dem Moment, in dem viele den Mut verloren hätten, hat unsere Beharrlichkeit gezündet“, freut sich Bürgermeister Schultheiß in seinem Rückblick. „Im November erhielten wir die gute Nachricht, überbracht von der Regierung von Oberfranken: Weitere EFRE-Mittel stehen bereit, die Förderung steigt von 48,5 auf 62,5 Prozent. Kurz gesagt: Wir haben es geschafft – aber nicht allein, sondern gemeinsam. Gemeinsam mit Gemeinderat, Verwaltung und der Regierung von Oberfranken.“

Jetzt also kann es losgehen. Der Spatenstich ist der erste physische Schritt zur Sanierung der KSH. Ende Juni 2028 soll die Halle fertiggestellt sein. Bürgermeister Schultheiß bedankte sich beim Gemeinderat der vergangenen Periode, der mit seiner Entscheidung zur Sanierung den Grundstein gelegt habe, bei seinem Vorgänger Bernd Reisenweber für dessen unermüdliche Beharrlichkeit in der Sache und bei der Regierung von Oberfranken für die Berücksichtigung weiterer Fördermittel. „Ohne diese Unterstützung gäbe es heute keine Zukunft für unsere Halle“, ist Tom Schultheiß überzeugt. Und fügte hinzu: „Wir bauen nicht nur eine Halle, wir schaffen einen zentralen Treffpunkt – für Vereine, Bürgerinnen und Bürger, aber auch für Gäste unserer Gemeinde. Wir reden von einem Ort, der verbindet, inspiriert und ab spätestens Juli 2028 neue Geschichten schreiben wird.“  red