Ebersdorfer wollen die nächste Hürde nehmen
Autor: Coburger Tageblatt
, Dienstag, 28. Juli 2026
Nachdem sie am vergangenen Freitag beim FC Coburg mit 1:3 den Kürzeren zog, geben die Landesliga-Fußballer der FT Schweinfurt fünf Tage später erneut ihre Visitenkarte im Coburger Land ab: Die Unterfranken treffen heute (18.30 Uhr) im Finori-Stadion am Hügelsee auf den SC Sylvia Ebersdorf. Die Gäste gehören zu den etablierten Teams der Landesliga und haben dort seit 1995 insgesamt schon 26 Spielzeiten absolviert. In der Saison 2021/2022, als die Sylvia zuletzt in der Landesliga spielte, trafen beide Mannschaften schon einmal aufeinander. Die Freien Turner behielten zweimal die Oberhand. Die aktuellen Trainer der zwei Kontrahenten, Jakob Engelmann und Benjamin Freund, waren damals schon dabei – allerdings noch als Spieler.
Landesliga Nordwest
SC Sylvia Ebersdorf (2.) –
FT Schweinfurt (7.)
Gegen Schweinfurt kommt auf die zuletzt starke Sylvia-Abwehr eine anspruchsvolle Aufgabe zu: Mit Dominik Popp besetzt beim Gegner ein Spieler die Sturmspitze, der seinesgleichen sucht. Seit der 28-jährige für die Freien Turner im Herrenbereich aufläuft, hat er nie weniger als 20 Tore pro Saison geschossen. „Er weiß, wo die Kiste steht“, sagt Jakob Engelmann. Doch es wäre falsch, sich nur auf den Schweinfurter Knipser zu konzentrieren, denn mit Tyrell Walton steht ihm ein pfeilschneller und technisch versierter Flügelspieler zur Seite. Auch der Rest der erfahrenen Mannschaft weiß, wie Landesligafußball geht.
Engelmann ist bewusst, was auf seine Mannschaft zukommt, er strahlt aber dennoch Optimismus aus: „Nach der tadellosen Leistung, die wir in Aschaffenburg geboten haben, ist die Stimmung in Mannschaft und Trainerteam natürlich gut. Diese Stimmung und die Art und Weise, wie wir uns dort gegenseitig angestachelt haben, wie wir Vollgas gegeben haben, wollen wir in unsere nächste Aufgabe mitnehmen. Um gegen so eine ausgefuchste Mannschaft bestehen zu können, müssen wir mutig auftreten und das will ich von meiner Truppe sehen.“ Für Co-Trainer Ertan Sener steht außer Zweifel, dass Schweinfurt eine andere Leistung zeigen wird als in Coburg: „Unser Gegner wird garantiert nicht so passiv auftreten wie letzten Freitag und gegen uns als Neuling versuchen, sein wahres Gesicht zu zeigen. Auf dem Papier sind wir die Underdogs, dennoch sehe ich gute Chancen für uns, doch dafür müssen wir Mentalität zeigen und wieder an unsere Leistungsgrenze gehen.“ jv