Druckartikel: Bei Anruf Kunst: ein Telefon von anno dazumal wird zum Motiv

Bei Anruf Kunst: ein Telefon von anno dazumal wird zum Motiv


Autor: Coburger Tageblatt

Coburg, Dienstag, 23. Juni 2026

Der Tischfernsprecher W46.


Die Fotogruppe 3.1.2 eröffnet am Samstag, 4. Juli, ihre zweite Ausstellung im Zukunftsraum am Steinweg 14. Im Mittelpunkt der 33 Bilder steht ein altes Telefon, das von elf Fotografinnen und Fotografen aus der Region neu in Szene gesetzt wurde. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Im Fokus der Ausstellung befindet sich das berühmteste deutsche Nachkriegstelefon, der „Tischfernsprecher W46“. Dieses Modell galt über viele Jahre hinweg als Standard-Telefon der Deutschen Post.

Die Mitglieder der Fotogruppe, darunter Denis Delauney aus Bamberg, Ulrike Dreyer aus Coburg , Daniel Gerber aus Kronach, Rainer Gillde aus Meeder, Nike Hoeck aus Coburg , Benjamin Hübner aus Coburg , Andrea Jahn aus Itzgrund, Thomas Langhanki aus Coburg , Axel Lindner aus Coburg , Manfred Nehab aus Coburg und Bastian Sünkel aus Bamberg, hatten jeweils eine Woche Zeit, das „W46“ individuell zu arrangieren und abzulichten.

Jeder Teilnehmer zeigt drei seiner Lieblingsbilder im Zukunftsraum. Sechs weitere Werke können Interessierte im Internet unter www.3-1-2.org betrachten. Bereits in der ersten Ausstellung hat sich die Fotogruppe der künstlerischen Inszenierung von Dingen gewidmet, die inzwischen im digitalen Zeitalter bedeutungslos erscheinen: Damals stand eine Schreibmaschine im Mittelpunkt.

Die Ausstellung im Zukunftsraum läuft vom Samstag, 4. Juli, bis Samstag, 18. Juli. Die Vernissage beginnt am Samstag, 4. Juli, um 14 Uhr. Weitere Öffnungszeiten sind am 8. bis 10. sowie 14. bis 17. Juli jeweils von 16 bis 20 Uhr. An den Samstagen, 11. und 18. Juli, ist die Ausstellung von 10 bis 14 Uhr geöffnet.

Im Anschluss werden die Wandbilder in der Coburger Stadtbücherei gezeigt. Dort ist die Ausstellung vom 12. September bis 17. Oktober zu sehen. Die Vernissage findet am Samstag, 12. September, um 12:30 Uhr statt.

Der Besuch beider Ausstellungen ist kostenlos, jedoch sind Spenden willkommen. Zusätzlich sind Postkarten und ein Ausstellungskatalog als Erinnerungsstücke erhältlich. red