Die SPD muss anlässlich der anstehenden Kommunalwahl zum dritten Mal in eine Nominierungsversammlung. Nach der ersten Aufstellung der Stadtratsliste mit den bekannt gegebenen Kandidaten war eine zweit...
Die SPD muss anlässlich der anstehenden Kommunalwahl zum dritten Mal in eine Nominierungsversammlung.
Nach der ersten Aufstellung der Stadtratsliste mit den bekannt gegebenen Kandidaten war eine zweite Abstimmung erforderlich geworden. Aus Satzungsgründen, wie es hieß. Es ging darum, dass auch jemand sich bewerben darf, ohne dass er unbedingt Parteimitglied sein muss. Eine Formalie, wie Bürgermeister German Hacker feststellte. Deshalb ging diese zweite Nominierung offensichtlich auch sehr schnell und ohne jegliche Reibung über die Bühne. Jetzt aber müssen die Herzogenauracher Sozialdemokraten ein drittes Mal ran. Am kommenden Montag trifft man sich, um die Liste erneut aufzustellen.
Auch da ist es nur eine Korrektur, an der Aufstellung ändert sich grundlegend nichts. Erforderlich ist die Nominierung deshalb geworden, weil Sarah Lindner (geb. Litz) Herzogenaurach verlässt und nach Heßdorf zieht. Daher steht sie dem Stadtrat nicht mehr zur Verfügung. Offenbar kam diese Mitteilung so kurzfristig, dass die Liste jetzt korrigiert werden muss.
Claudia Leuschner, die der SPD schon lange Zeit angehört und jetzt nach Herzogenaurach zurückgekehrt ist, soll für Sarah Lindner nachrücken. Auch auf der Kreistagsliste der SPD ist sie schon vertreten. Am Montag sollen dann für die auf Platz 6 gesetzte bisherige Stadträtin alle Frauen eine Position nach vorne rücken. Leuschner kommt dann ans Ende der Liste.
Erste Nachrückerin wäre mit Lucia die Tochter des Bürgermeisters gewesen. Es sei aber kein Problem für sie zu verzichten, sagte der Papa. bp