Bürgerverein Gaustadt zieht positive Bilanz
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Bamberg, Freitag, 29. April 2016
Der Bürgerverein Gaustadt hat bei seiner Jahreshauptversammlung im Vereinsheim des Portugiesenclubs ein positives Fazit gezogen. Die Bilanz über Veranstaltu...
Der Bürgerverein Gaustadt hat bei seiner Jahreshauptversammlung im Vereinsheim des Portugiesenclubs ein positives Fazit gezogen. Die Bilanz über Veranstaltungen wie Weihnachten auf dem Friedhof und Winterwanderung fanden Anklang und die Feste wie Bürgerfest, Erntedank und Kirchweih waren durchweg positiv und warfen auch einen guten Gewinn ab, berichtete die Vorsitzende Daniele Reinfelder.
Daher konnte wie schon im letzten Jahr die Übergabe eines 1000-Euro-Schecks an Pater Solomon Sahayaraj gefeiert werden, aber nur mit dem Versprechen, endlich die Sanierung der Außenseite der Sebastianikapelle zu beginnen. Kleinere Spenden wurden zum Beispiel an den Kindergarten St. Sebastian für die Gestaltung der Außenfläche vergeben.
Mit Freude wurde der Erfolg des Minimuseums Eerba präsentiert: Zahlreiche Besuche von Schülern aus dem Bereich Kulturklassen ließen für die Zukunft das Beste hoffen.
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Auch die Gründung des Vereins "Freunde des Freibades Gaustadt" stieß auf große Resonanz, wenngleich die Abschaffung der Saisonkarten Sorgen bereitet. Befürchtet wird immer noch, dass das Feibad Gaustadt eines Tages geschlossen werden könnte.
Eine große Diskussion kam anschließend über das Projekt Megalith Baugebiet und die Gestaltung der Grünfläche vor dem Fischerhof auf. Die Erste Vorsitzende berichtete über die vielfältigen Wohnformen ebenso wie über das zukünftige Wohnbaulandmodell. Sie bedankte sich besonders beim Eigentümer für die kostenlose Bereitstellung der geschotterten Fläche als oberen Friedhofszugang. Das Ziel, eine multifunktionale Grünfläche vor dem Fischerhofschlösschen zu errichten, sei in greifbare Nähe gerückt. Anlieger werden sich an den Kosten beteiligen, wofür sich der Bürgerverein bedankte.
Eine Abstimmung über den Verkauf von Teilen der öffentlichen Grünfläche als Freischankfläche wurde jedoch abgelehnt. Die Vereinsvorstände baten um Verständnis, dass sie dies erst in ihren jeweiligen Gremien beraten wollen.
Positiv aufgenommen wurde, dass die Sanierung des Sportstadions Gaustadt in kleinen Schritten begonnen hat, während die Errichtung einer neuen Feuerwehrhalle noch auf sich warten lässt, ebenso wie die Toilettenanlage am Friedhof. Daniela Reinfelder: "Der große Zuspruch aus der Bürgerschaft zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, allerdings gibt es noch viel zu tun in Gaustadt." red