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Blick hinter die Türen des neuen ASB


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Kronach, Sonntag, 30. Juni 2019

Nach dem großen Festkommers am Samstag öffnete der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) am Sonntag seine neuen Räumlichkeiten in der Siechenangerstraße für die Bevölkerung. Dabei hatten nicht nur die Büros u...


Nach dem großen Festkommers am Samstag öffnete der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) am Sonntag seine neuen Räumlichkeiten in der Siechenangerstraße für die Bevölkerung.

Dabei hatten nicht nur die Büros und Empfangsräume offene Türen, sondern auch die Fahrzeuge. Absolute Lieblinge der Herzen an diesem Tag waren aber die Hunde der Rettungsstaffel, die trotz der Hitze ihre Auftritte absolvierten.

Rettungshunde sind die Stars

Wenn Hund "Bilbo" seine Vorderpfoten auf den Arm von Trainer Michael Trinkwalter legt und untendurch mit treuherzigem Blick hervorlugt, dann schmelzen die Besucher dahin. Die Rettungshundestaffel des ASB präsentierte sich als erfolgreiche Truppe, die auch auf der Bühne eine gute Figur machte. Theorie und Praxis wurden genau erklärt und so weckte man bei den Besuchern das Interesse und vor allem das Verständnis.

Ein Wagen erfüllt Wünsche

Der Star unter den Fahrzeugen war der "Wünsche-Wagen", der es schwerkranken Menschen noch einmal möglich mache, an einen Lieblingsort zu reisen. "Selbstverständlich in einem für den Menschen angemessenen, zeitlichen Rahmen", versichert Volker Stäudel, einer der Fahrer. Und das alles kostenlos. Denn dieses Projekt, erklären die Verantwortlichen, finanziert sich aus Spenden. Selbstverständlich würden die Fahrten von Fachkräften begleitet. Dabei sei es möglich, dass sich Familienangehörige anschließen. "Wir übernachten auch schon mal, wenn nötig." Noch agiere man deutschlandweit, aber eine Ausweitung ins benachbarte Ausland sei denkbar, lauten die Zukunftsaussichten der ASB-Mitarbeiter.

Platz für Mitarbeiter

In neuen, lichtdurchfluteten und funktionalen Räumlichkeiten können sich die Mitarbeiter des ASB künftig ihren Aufgaben widmen. Hier könne man auch den ehrenamtlichen Leitern Büros bieten, in denen sie ungestört arbeiten könnten, so Geschäftsführer Roland Funk. Sie sollen zudem auch Platz bieten für vertrauliche Gespräche in angenehmer Atmosphäre, für Schulungen, Kurse und Blut-Spende-Termine. Und natürlich für den Fuhrpark. ml