Nach einiger Zeit der Vakanz hat die evangelisch-lutherische Pfarrei Aschbach/Hohn am Berg wieder einen Pfarrer: Am Sonntag, 20. September, um 15 Uhr wird der Bamberger Dekan Hans-Martin Lechner den neuen Pfarrer Bernd Wagner in sein Amt einführen. Coronabedingt - weil dort mehr Platz ist als in der Pfarrkirche Sankt Laurentius - findet der Gottesdienst zur Installation in der TSV-Halle statt.

Pfarrer Bernd Wagner ist Jahrgang 1968 und zunächst in Großgründlach, Kreis Nürnberg, dann in Tuchenbach, Kreis Fürth, aufgewachsen. Als seine Heimatgemeinde bezeichnet er Veitsbronn, wo er von Pfarrer Georg Güntsch konfirmiert wurde. Durch ihn habe er auch erste geistliche Erkenntnisse und Erfahrungen gewonnen. Nach dem Abitur habe er Zivildienst in einem Wohnheim für Obdachlose der Fürther Bahnhofsmission geleistet. Nach dieser für ihn "sehr eindrücklichen Zeit" habe er sich entschlossen, evangelische Theologie zu studieren. Seine Studienzeit verbrachte er in Erlangen und Leipzig.

Mit seiner Frau Andrea Wagner, einer gelernten Erzieherin, hat Pfarrer Wagner drei Söhne. "Die drei Musketiere", wie er sie gerne nennt, sind zehn, sieben und fünf Jahre alt. In ihrer Freizeit gehe die Familie gerne in die Natur, unternehme Ausflüge oder spiele zusammen Fußball.

"Wir sind gerne auf dem Land", sagt Pfarrer Wagner im Gemeindebrief. Dies sei einer der Gründe, weshalb es die Familie nach Aschbach "gezogen" habe. Wobei der Ortsteil der Stadt Schlüsselfeld für die "Neu-Aschbacher" schon groß ist: Bisher lebten sie in Bernstein am Wald, Ortsteil von Schwarzenbach im Landkreis Hof, einem Ort, der nicht einmal halb so groß ist wie Aschbach. See