Einer der aussichtsreichsten Punkte des Oberen Rodachtals liegt wenige Meter westlich von Neuengrün, dem Platz des Johannisfeuers, wie die Einheimischen das schöne Fleckchen Erde nennen.
Der Blick schweift hier vom Altvaterturm auf dem Wetzstein im angrenzenden Thüringen, vorbei am Wasserturm von Birnbaum bis hin zum prägnant abbrechenden Staffelberg im Maintal. Immerhin 43 Kilometer Luftlinie trennen den Aussichtspunkt vom Berg der Franken bei Bad Staffelstein. Dem Wanderer erschließt sich die erhaben im Frankenwald gelegene Stelle durch mehrere Wanderwege.
Der 18 Kilometer lange Wallenfelser Höhenweg, der Nortwaldweg, der Leutnitztal-Weg sowie die Neuengrüner Runde versprechen Wandervergnügen in der abwechselungsreichen Landschaft des Rundangerdorfes Neuengrün.
Um den Wanderern die Orientierung zu erleichtern, kam der Neuengrüner Gerald Gareis als Mitglied des Frankenwaldvereins auf die Idee, an dem Knotenpunkt der Wege einen besonderen Wegweiser aufzustellen.


Verästelter Baumstamm

Es sollte etwas Außergewöhnliches sein und er machte sich auf die Suche nach einem mehrfach verästelten Baumstamm. Beim FWV-Mitglied Werner Stumpf-Rauh aus Wallenfels wurde er fündig und dieser spendierte spontan das besondere Stück aus einem jahrzehntealten Fichtenstamm. Auf eigene Kosten versah Gareis den Stamm mit einem Wetterschutz und errichtete ihn an dem jetzigen Standort.
Wegewart Ludwig Wunder freute sich über den neuen Markierungspunkt im Wegenetz des Frankenwaldvereins. Nun können sich Wanderer und auch Mountainbiker bestens über die Wege der Region Neuengrün informieren.
Der Obmann des Wallenfelser Frankenwaldvereins, Jürgen Schlee, dankte Gerald Gareis für sein ehrenamtliches Engagement, zumal von diesem in der Ortsmitte von Neuengrün ein weiterer ähnlicher Wegweiser errichtet worden war.
Die Flyer der genannten Wanderwege kann im Internet unter fwv-wallenfels.de heruntergeladen werden. red