Die Basketballabteilung des FC Baunach hatte gleich einen doppelten Grund zu feiern. Es stand das jährliche Sommerfest an und gleichzeitig wurde auch das 40. Jubiläum mit Reden, bekannten Persönlichkeiten, Rückblicken und rund 120 Mitgliedern gebührend gefeiert.
Durch den offiziellen Teil der Feierlichkeiten im Sportheim Baunach führte der Vorsitzende Volker Dumsky. Tobias Roppelt, Dritter Bürgermeister, gratulierte zum Jubiläum und betonte die Leidenschaft und Arbeit, die jeder Einzelne in den Verein stecke und die damit verbundenen Erfolge. Auch der Aspekt der Jugendarbeit wurde dabei in den Vordergrund gestellt. Die jungen Spieler lernten, Verantwortung zu übernehmen und partnerschaftlich miteinander umzugehen. Auch Robert Daumann, Präsident des Bayerisches Basketballverbandes, und Reiner Hofmann, Bezirksvorsitzender des Bayerischen Basketballverbandes, gratulierten und wiederholten die Wichtigkeit der Jugendentwicklung.
Rolf Beyer, Geschäftsführer der Brose Baskets, schloss sich den Glückwünschen an und bedankte sich für die Leistung, die der FC Baunach mit seinen Mannschaften stets erbringe und auch für die gute Kooperation der beiden Vereine. Beyer hofft auf eine möglichst lange und weiterhin sehr gute Zusammenarbeit mit dem FC Baunach.
Jetzt fehle Baunach nur noch eine Mehrzweckhalle.
Eine beeindruckende Präsentation über die 40-jährige Geschichte des Basketballs in Baunach trug der Abteilungsleiter Jochen Hirmke vor. Die Gründung im Jahr 1976 war der Startschuss für 40 Jahre Basketball, bestehend aus vielen Höhen und Tiefen. Angefangen in der Kreisliga, kämpfte sich der FC Baunach über die Oberliga und Regionalliga hoch in die 2. Bundesliga.
Ein Thema, das wiederholt angebracht wurde, ist der Wunsch nach einer Mehrzweckhalle in Baunach. Eine Halle dieser Art sei gerade in der heutigen Zeit ein unabdingliches Element für den Leistungssport und für den immer wichtiger werdenden Basketballstandort Baunach. Wenn es nach dem Verein ginge, wäre schon längst eine Mehrzweckhalle errichtet worden - doch bislang, so war an diesem Abend mehrfach zu hören, spiele die Politik noch nicht ganz mit. Sophia Benoit