Wie die moderne Fabrik funktioniert
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 15. Juli 2026
In Baiersdorf hat die PTR Hartmann GmbH die Produktionsfläche erweitert – mit innovativen Konzepten
Die PTR Hartmann GmbH ist ein erfolgreiches, international aufgestelltes Unternehmen mit Hauptsitz in Werne und Produktionsstandorten in Werne, Baiersdorf, Grävenwiesbach und Standorten in China, Tunesien und Mexiko. Die GmbH produziert elektrotechnische Komponenten, wie zum Beispiel Schalter, Präzisionsfederkontakte, Induktivitäten, Schnittstellenblöcke und integrierte Anschlusstechnik.
Gegründet wurde die Baiersdorfer Firma im Jahre 1961 von Fritz Hartmann , damals unter dem Namen Hartmann-Gerätebau GmbH & Co. KG. In den 1980er Jahren erwarb die Schweizer Firma Phoenix-Maschinentechnik die Hartmann GmbH. 1986 wurde der Name Phoenix-Maschinentechnik in Phoenix Mecano AG umbenannt. Seit 1988 wird die Schweizer Firma an der Züricher Börse notiert.
Auf der Webseite der Schweizer Aktiengesellschaft steht: „Phoenix Mecano investiert in zukunftsorientierte Wachstumsmärkte und Anwendungsbereiche geprägt von langfristigen Megatrends.“ Diese Strategie wurde im September 2024 durch den Spatenstich für ein modernes Bürogebäude mit einer Produktionshalle bewiesen. Inzwischen erfolgte die offizielle Einweihung. Das neue Gebäude befindet sich in der Fritz-Hartmann-Straße im Baiersdorfer Gewerbegebiet „Münchwiesen“.
Man kann durchaus von einem Gebäude der Superlative sprechen. Auf einer Grundstücksfläche von über 13.000 Quadratmetern schuf PTR Hartmann Raum für hocheffiziente Produktionsprozesse, eine „papierlose Fabrik“ und bekennt sich damit deutlich zum Produktionsstandort Deutschland. Das Investitionsvolumen betrug 15 Millionen Euro. Das Projekt wurde kosten- und termingerecht realisiert. Die Firma Rosic Baiersdorf war dabei Generalunternehmer. Somit profitierten lokale Unternehmer von dem Projekt.
Die Produktionsfläche wurde auf 4382 Quadratmeter erweitert, rund 40 Prozent freie Kapazitäten sind bereit für zukünftige Erweiterungen. Es wurde eine „Smart Factory“ geschaffen, in der eine vernetzte Produktionsumgebung, Maschinen, Anlagen und Logistiksysteme mittels IOT (Vernetzung von Geräten im Internet) weitgehend autonom und selbstorganisierend arbeiten.
Rückgrat der neuen Logistik