Wasserverband: Otto Werner folgt auf Paul Steins
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 01. Juli 2026
Die Verbandsversammlung der Leithenberg-Gruppe in der Grundschule in Poxdorf war in Teilen mit einer konstituierenden Sitzung zu vergleichen. Ein neuer Verbandsvorsitzender wurde gewählt, Mitglieder für verschiedene Ausschüsse wurden bestellt. Aber auch Themen wie der Haushaltsplan für 2026 bis 2029 wurde beraten.
Der Wasserzweckverband Kersbach besteht bereits 63 Jahre und verfügt über sechs Brunnen. Der räumliche Wirkungsbereich des Zweckverbandes umfasst das Gebiet der Gemarkungen Poxdorf, Effeltrich, Gaiganz, Kersbach mit der Ortschaft Sigritzau, Ermreus und Pommer sowie das Gebiet der Stadtteile Hagenau und Igelsdorf von Baiersdorf.
Verbandsmitglieder sind die Gemeinden Poxdorf, Effeltrich und Kunreuth sowie die Städte Forchheim und Baiersdorf.
Entsprechend zahlreich waren die Teilnehmer bei dieser Sitzung. Zu nennen wären hier die Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz als Vertreterin der Stadt Forchheim , der Effeltricher Bürgermeister Peter Lepper, der Kreisbrandrat Oliver Flake , der Poxdorfer Bürgermeister Otto Werner , der Baiersdorfer Bürgermeister Sebastian Erner, die Geschäftsführerin der Leithenberg-Guppe, Petra Schubert, und viele andere.
Steins letzte Sitzung
Der Vorsitzende Paul Steins eröffnete die Sitzung mit den Worten: „ Die Leitenberg Gruppe wies zum 31. Dezember 2025 einen Schuldenstand von 1,16 Millionen Euro auf. Vor zwölf Jahren betrug der Schuldenstand rund 188.000 Euro . Das heißt, die Schulden sind in diesem Zeitraum um 972.000 Euro angewachsen.“
Der Zweckverband hat als wesentliche Einnahme den Wasserzins. Investitionen werden jeweils über Kredite finanziert. Für den Haushalt 2026 ist keine Kreditaufnahme geplant. Es werden jedoch 110.334 Euro getilgt. Somit verringert sich der Schuldenstand auf ungefähr 1,05 Millionen Euro . Steins meinte, dass hinter den Schulden auch Investitionen stehen. In seiner zwölfjährigen Amtszeit beliefen sich die Investitionen auf eine Höhe von 3,25 Millionen Euro .
Bei der Wahl des neuen Verbandsvorsitzenden wurde Werner zum Vorsitzenden berufen, sein Stellvertreter wurde Erner. Entsprechend der Vorgabe, keine Kredite 2026 aufzunehmen, präsentierte Schubert einen minimalen Haushalt für die Jahre 2025 bis 2029. Die Baumaßnahmen wurden von circa 600.000 Euro 2025 auf 250.000 Euro reduziert. Für die Sanierung der Hauptleitungen sind jeweils 150.000 Euro , für die Rohrnetzerweiterung der Hauptleitungen 100.000 Euro geplant.