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Was macht eine Innenstadt attraktiv?


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Bamberg, Donnerstag, 08. April 2021

Die Lage der noch verbliebenen Innenstadthändler wird auch in Bamberg immer prekärer. Viele Läden, die nicht bald wieder öffnen können, werden womögli...


Die Lage der noch verbliebenen Innenstadthändler wird auch in Bamberg immer prekärer. Viele Läden, die nicht bald wieder öffnen können, werden womöglich für immer verschwinden. Aber auch in der Zukunft wird der Handel eine entscheidende Rolle spielen, wenn die Innenstädte lebendig bleiben sollen. Die CSU/BA-Stadtratsfraktion hat deshalb bei Oberbürgermeister Andreas Starke beantragt, eine umfassende, möglichst viele Betroffene einbeziehende Neukonzeption des Bamberger Innenstadthandels erarbeiten zu lassen.

Für runden Tisch

Die stellvertretende Vorsitzende der Fraktion, Anne Rudel, hält "die Einrichtung eines runden Tisches zwischen Stadtverwaltung und Betroffenen sowie dem Stadtmarketing für geboten". Auch die städtische Kulturkommission und "Smart-City" könnten mit eingebunden sein. "Ideen sollten wir uns auch aus anderen Städten holen", wird Rudel in einer Pressemitteilung der Fraktion zitiert.

Die Stadtratsmitglieder Ursula Redler und Stefan Kuhn meinen, dass Digitalisierung unbedingt ein Thema sein muss, zum Beispiel eine "kostenlose, einheitliche, einfach zu bedienende Click&Collect-Plattform für möglichst den gesamten Innenstadthandel". Dazu die Luca-App, denn diese könne dabei helfen, Geschäfte, Restaurants und Sportevents wieder schrittweise sicher zu öffnen, hebt Redler hervor.

Auch Stadtrat You Xie hält den verstärkten Technologie-Einsatz für wichtig, erinnert aber daran, dass damit eine Innenstadt nicht zu einem Ort wird, an dem sich die Menschen gern aufhalten.

Emotionale Ansprache

Hierzu gehöre es auch, dass eine Stadt Ambiente hat, Geschichten erzählen und Menschen begeistern kann. "Die emotionale Ansprache aller Menschen in einer Stadt und derjenigen, die sie besuchen, ist unerlässlich für eine lebendige und lebenswerte Stadt ", meint You Xie.

Der Vorsitzende der Stadtratsfraktion Peter Neller betont, dass ein solches Konzept und "Neues-Denken" wichtig seien und weiterführen könnten. "Daneben dürfen aber sofort erforderliche Maßnahmen aufgrund der Pandemie nicht zu kurz kommen. Beides muss parallel laufen", heißt es in seiner Stellungnahme. red