Warum sind Blumen so schön?
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 09. Sept. 2026
Am Sonntag, 13. September, wird um 15 Uhr eine Ausstellung mit Bildern von Liselotte Spreng aus Peppenhöchstädt eröffnet, wie das „ Bänkla “ in einer Pressemitteilung bekanntgibt. Danach können die Werke an jedem zweiten Sonntag im Monat im im Rahmen des „offenen Torhauses“ von 14 bis 17 Uhr besichtigt werden, also am 11. Oktober, 8. November und 13. Dezember.
Spreng studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1966 wurde sie auf der Mostra Nationale di Pittura mit dem 1. Preis für die beste Arbeit eines ausländischen Künstlers ausgezeichnet. 1968 folgte der Kunstpreis der Stadt Ingolstadt, wo sie seinerzeit lebte. In ihrer Ingolstädter Zeit hatte Spreng viele öffentliche Aufträge, unter anderem großformatige Applikationen für das neu errichtete Stadttheater und für das Neue Rathaus in Ingolstadt, außerdem für Kirchen und öffentliche Einrichtungen. Darüber hinaus beteiligte sie sich an wichtigen Gruppenausstellungen Bayerns, so an den Jahresausstellungen des Kunstvereins Ingolstadt, an der jährlichen Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst in München und 1972 an „Künstler und Kirche“ der Diözese Eichstädt.
Es folgten zahlreiche Einzelausstellungen, 2001 und 2002 in der Städtischen Galerie Ingolstadt sowie im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall mit Bilderfolgen zu Texten der Dichterin Marieluise Fleißer, mit der sie befreundet war, 2006 in der Städtischen Galerie Erlangen, 2007 in der Städtischen Galerie Ingolstadt, 2008 in der Kreisgalerie Mellrichstadt, 2009 in der Galerie KOK in Eglharting, 2013 in der Galerie Goller/Kunstverein Hochfranken Selb, 2016 in Scheinfeld zu den Tagen der Musik und Kunst.
Im Mittelpunkt der kleinen Auswahl an Bildern aus dem großen Werk der über 90-Jährigen Liselotte Spreng unter dem Motto „Warum sind Blumen so schön?“ in Uehlfeld stehen ihre sehr persönlichen Begegnungen mit Blumen , Pflanzen und Landschaften. Ausgangspunkt sind dabei die ihren langen Lebensweg begleitende wache Aufmerksamkeit für die Lebewesen und Gestalten der umgebenden Natur. Ihre Schönheiten und Besonderheiten fanden so stets Eingang in die Umsetzung ihrer Werke. red