Viele Informationen für den neuen Gemeinderat in Ebensfeld
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 01. Juli 2026
In Vertretung für Bürgermeister Bernhard Storath leitete sein Stellvertreter Anton Schatz die Juni-Sitzung des Gemeinderates. Dabei ging es hauptsächlich um Sachstandsberichte zu verschiedenen Projekten der Gemeinde. Damit sollten besonders die neuen Räte auf den aktuellen Stand gebracht werden.
So informierte Schatz das Gremium über Seminarangebote für Mandatsträger. Das Bayerische Selbstverwaltungskolleg biete ebenso wie die Bayerische Akademie für Verwaltungs-Management kostenlose Seminare an. Beim Bayerischen Gemeindetag gebe es ein Kompaktseminar für Kommunalrecht. Schatz empfahl solche Kurse als wertvolle Einstiegshilfe in die Gemeinderatsarbeit.
2023 habe der Markt Ebensfeld eine kommunale Verkehrsüberwachung für den ruhenden Verkehr eingeführt. Die Verkehrssituation habe sich, so der zweite Bürgermeister, seitdem verbessert, besonders was Parkdauer und Gehwegparken betreffe.
Überwachung fortführen?
Die Überwachung solle nach Vorschlag der Verwaltung auch weitergeführt werden. Allerdings mache Schatz keinen Hehl aus der Kostensituation: „Wir legen dabei ´drauf“. Die Kämmerei nannte für die Zeit von 2023 bis Mai 2026 Kosten in Höhe von fast 9000 Euro. Dies entfachte eine lebhafte Diskussion über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme.
Gemeinderat Thomas Meixner (AfD) forderte eine Aussetzung der Verkehrsüberwachung und auch Christian Quinger (CSU) war nicht überzeugt von der Wirksamkeit. „Erzogen werden nur die, die wirklich zahlen“, meinte er dazu. Die Maßnahme werde zunächst weitergeführt, da Erfolge bei der Verkehrssituation erkennbar seien.
Der Markt Ebensfeld erkundigt sich in regelmäßigen Abständen bei Grundstückseigentümern, ob Interesse am Verkauf von Bauplätzen besteht.
Es habe jedoch im vergangenen Jahr nur sehr wenige Bauwillige gegeben. So gäbe es in der Großgemeinde 119 erschlossene Baulücken, allein in der Kerngemeinde seien es 41.