Einheimische und Touristen konnten am Samstag die Kettenbrücke im „jugendlichen Gewand“ erleben. Angenehme sommerliche Temperaturen sorgten für ein reges Treiben rund um den Tag der Jugend, den der Stadtjugendring Bamberg gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden veranstaltete.
Viele Kinder, Jugendliche und Eltern fühlten sich angesprochen, denn sie konnten an 20 Spiel- und Informationsständen der Vereine und Verbände reichhaltige Informationen über die vielfältigen Angebote in der Stadt erhalten und ihre Geschicklichkeit beweisen. Dabei kamen die ersten Kinder und Junggebliebenen schon am Segelflieger des Aero-Clubs nicht vorbei. Die Betreuer lotsten sie in das Cockpit, wo sie sich auf ihren ersten wirklichen Flug schon einmal einstellen konnten.
Auch gegenüber gab es eine Flugeinlage: „Turnen kann bei uns jeder lernen, wir leisten gerne jede notwendige Hilfestellung“, ermunterte Maria Burgis von der TSG 05 neugierige Beobachter, während ihre Tochter Sandra auf dem Trampolin einen beeindruckenden gestreckten Salto springt.
Die praktischen Dinge, die Jugendliche für die Arbeit beim Technischen Hilfswerk , aber auch bei sich zu Hause anwenden können, lernen die THW-Schützlinge ganz schnell. „Da hat keiner mehr ein Problem, einen Nagel ins Holz zu schlagen“, sagt Petra Lang am Nachbarstand der THW-Jugend.
Richard Röckelein, der Geschäftsführer des SJR, stellte fest, dass in diesem Jahr wieder viele junge Menschen die Angebote einen großen Ausschnitt der Jugendarbeit kennenlernen konnten. So viele beteiligten sich an den angebotenen Spielen und Mitmachübungen, dass die Give-aways am Stand des Jugendrings als gerechte Belohnung kaum ausreichten.
Die Popcornmaschine des BDKJ vollbrachte Höchstleistungen, um die Kinder zu stärken. Nebenan versorgten die Barkeeper der Evangelischen Jugend mit ihrem bunten Saftangebot den ersten Durst.
Bei den Bamberg Phantoms wurde während eines unterhaltsamen umweltfreundlichen Memorys geklärt, ob alle Football relevanten Symbole erkannt werden konnten. Gleichzeitig bewies der elfjährige Jakob sein Talent auf der Slack-Line der Naturschutzjugend. Die Verantwortlichen von der Fuchsenwiese des Landesbundes für Vogelschutz ermöglichten beim Blick durchs Mikroskop einen unerwarteten Ausflug in die Tiefe des Tierlebens.