Seit vielen Jahren laden der Freak City Bamberg e.V. und der Lions Club Bamberg Residenz Bedürftige in der Vorweihnachtszeit für einen Abend in das Zuhause des neunmaligen deutschen Basketballmeisters ein. Allerdings mussten die Beteiligten auch in diesem Jahr umplanen, denn die Coronapandemie ließ auch heuer kein „normales“ Dinner zu.

Verteilten bis vorletztes Jahr noch Christian Sengfelder und Co. in der Brose-Arena fleißig Essen und brachten Kinderaugen durch Geschenke zum Strahlen, so musste die Lokalität bereits im vergangenen Dezember getauscht werden – und zwar direkt auf das Gelände der Bamberger Tafel. Die andauernde Pandemie machte dies auch heuer wieder nötig, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. „Die Dankbarkeit der Bedürftigen hängt nicht davon ab, wo die Aktion stattfindet, sondern davon, dass sie überhaupt stattfindet“, so Lions Club-Präsident Wolfgang Frey. Sebastian Böhnlein, Vorsitzender des Freak City Bamberg e.V. ergänzte: „Wir freuen uns jedes Jahr auf diese Aktion und erleben jedes Mal eine tolle und vorweihnachtliche Atmosphäre“.

Auf dem Gelände der Bamberger Tafel erhielten alle Bedürftigen neben der regulär stattfindenden Lebensmittelausgabe Geschenke in Brose-Bamberg-Tüten. In diesen befanden sich Spekulatius und Hygieneartikel, aber auch Gutscheine, etwa zum Einkauf bei Edeka Massak.

Alle Kinder bekamen vom Nikolaus ein Weihnachtsgeschenk überreicht, im Gepäck hatte er auch Basketbälle. Wilhelm Dorsch, Vorstand der Bamberger Tafel e.V., freute sich, dass trotz der erschwerten Bedingungen und unter Corona-Hygienevorschriften wieder Familien beschenkt wurden.

Eine Besonderheit hielt der Tag dann aber auch noch bereit: Die rund 30 Helfer, die das gesamte Jahr über die Bamberger Tafel ehrenamtlich unterstützen, bekamen selbstgekochte Kartoffelsuppe . Selbstgekocht von Brose-Nachwuchstalent Elias Baggette und Jörn Weinert vom Restaurant Hoffmanns Steak und Fisch.

Ausgegeben wurde die Suppe von Kapitän Christian Sengfelder und Athletiktrainer Domenik Theodorou, die im Zuge dessen auch die Bamberger Tafel kennenlernen durften. „Es ist toll zu sehen, was die Menschen hier leisten“, sagte ein sichtlich beeindruckter Chris Sengfelder. red