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So war der erste Anstich von Alexander Schulz als Bürgermeister


Autor: Fränkischer Tag

, Sonntag, 05. Juli 2026

Bürgermeister Alexander Schulz füllt nach dem Anzapfen den ersten Freibierkrug, assistiert von Dritter Bürgermeisterin Ute Salzner.Britta Schnake


Noch bevor der Kerwasbaam steht, ist am Freitag zur Höchstadter Kerwa kaum ein Durchkommen auf dem Festplatz im Engelgarten. Traditionell begleitet vom Spielmannszug schlängeln sich beim Festumzug Abordnungen örtlicher Vereine vom Feuerwehrgerätehaus ausgehend durchs Stadttor zum Festplatz. Da finden sich neben den Kleinen der Kinderfeuerwehr auch die Großen der Freiwilligen Feuerwehr .

Kräftemäßig gewohnt stark vertreten die Abordnung der Kerwa-Freunde Höchstadt, die Burschen zünftig in Krachledernen. Abordnungen des Heimatvereins sind ebenso unterwegs wie die des Ritter-von-Spix-Vereins. In grünen Shirts präsentieren sich die Natur- und Vogelfreunde.

Für Bürgermeister Alexander Schulz ist es die erste Kirchweih im neuen Amt. An seiner Seite beim Festumzug Zweite Bürgermeisterin Andrea Niedt de Matos, Dritte Bürgermeisterin Ute Salzner, Mitglieder des Stadtrates und natürlich Bierkönigin Tanja I.

Mit Dienststellenleiter Armin Backert und Oberkommissarin Strobl nimmt heuer auch eine Abordnung der Polizeiinspektion teil. Auf den ersten Blick ein Novum, doch Backert erklärt, dass es dies früher schon gegeben habe.

Zum Bieranstich holt sich der Bürgermeister neben Niedt de Matos, Salzner und der Bierkönigin auch den Oberkerwasburschen Philipp und das Oberkerwasmadla Marie auf die Bühne. Mit einem Blick zu den Kerwa-Freunden rät Schulz, sie mögen doch ihre Kräfte sparen, stünde doch am Samstag noch das Kerwasbaumaufstellen an. „Für mich ist es die erste Kerwa in diesem Amt“, erklärt Bierkönigin Tanja I. „Ich freu mich, richtig Gas zu geben und mit euch Party zu machen.“

Oberkerwasmadla Marie berichtet, dass sie den Bürgermeister als neues Mitglied gewonnen hätten. „Jedes Mitglied bekommt ein Shirt.“ Marie reicht es ihm rüber mit der Aufforderung, es sofort anzuziehen, „Damit du auch gleich was G’scheits anhast.“ Das lässt sich der Bürgermeister nicht zweimal sagen.

Schon positioniert er den Hahn am Fässchen und schlägt zu. Eigentlich hat der erste Schlag bereits gesessen, Schulz packt zur Sicherheit noch einen zweiten hinterher. Es fließt der Gerstensaft, O’zapft is.

Die ersten Krüge machen die Runde. Doch selbst ist der Kerwasbursche, was die Jungs prompt unter Beweis stellen, indem sie die von Schulz bereitgestellten Krüge höchstselbst in Perfektion befüllen. Kehlen wollen nunmal befeuchtet sein.

Um die Ecke warten bereits die Jungs von „Gremsrock“, um den Kirchweihbesuchern einzuheizen und für Stimmung zu sorgen. Fahrgeschäfte und Buden mit Süßkram, Langos und vielen weiteren Leckereien laden zum Verweilen und Probieren ein. Es ist ja auch nur einmal im Jahr Kirchweih in Höchstadt und das bei Traumwetter. Da hält es kaum jemanden im Haus.