Druckartikel: Schülerinnen und Schüler treiben bessere Mülltrennung voran

Schülerinnen und Schüler treiben bessere Mülltrennung voran


Autor: Fränkischer Tag

, Montag, 06. Juli 2026

Die Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Ideen. Andreas Grosch/Landratsamt Lichtenfels


  Nachhaltigkeit beginnt im Alltag – und genau dort setzt laut einer Pressemitteilung des Landratsamts ein neues Projekt zur Abfalltrennung an den kreiseigenen Schulen an. Ziel ist es, künftig in allen Klassenzimmern sowie an zentralen Orten der Schulen eine konsequente Trennung von Restmüll, Verpackungsabfällen und Papier zu ermöglichen.

Neues Netzwerk

Einen Anstoß für das Projekt gab das neu gegründete Netzwerk „Weiterführende Schulen“, in den Schulleitungen und Lehrkräfte der weiterführenden Schulen gemeinsam an Zukunftsthemen arbeiten. Im Rahmen des Netzwerks wurde die Verbesserung der Abfalltrennung als wichtiges Handlungsfeld identifiziert. Die Maßnahme soll nun als Bestandteil der Klimaschutzaktivitäten des Landkreises einheitlich an allen kreiseigenen Schulen zum neuen Schuljahr umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Nicht einheitlich

Derzeit erfolgt die Abfalltrennung an den Schulen noch nicht einheitlich. Insbesondere fehlt an vielen Standorten eine durchgängige Trennung der Abfälle.Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der aktiven Beteiligung der Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen der Zukunftswerkstatt haben sich insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Burgkunstadt, der Realschule Burgkunstadt, des Meranier-Gymnasium Lichtenfels sowie der Realschule Staffelstein vier Tage intensiv mit den Themen Ressourcenschutz, Recycling und Kreislaufwirtschaft beschäftigt.

„Klimaschutz gelingt besonders dann, wenn er Teil des Alltags wird. Mit dem Projekt schaffen wir an unseren Schulen einheitliche Strukturen für die Abfalltrennung und stärken gleichzeitig das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler“, so Anika Leimeister, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Lichtenfels.

So entwickelten die Jugendlichen eigene Aufkleber und Plakate, die künftig an Abfallbehältern und in den Schulgebäuden für die richtige Trennung der verschiedenen Abfallarten werben sollen. Darüber hinaus wurde eine kleine Website mit Informationen und interaktiven Spielen erstellt.

Ein weiterer Baustein des Projekts sind die Recyclingbeauftragten in den einzelnen Klassen. red