Schätze am Wegesrand entdeckt
Autor: Fränkischer Tag
, Donnerstag, 16. Juli 2026
Die Kräuter-Expedition des Gartenbauvereins Wallenfels bot interessante Tipps
Zur Kräuter-Expedition hatten sich 26 Personen kürzlich bei Forstloh (Wallenfels) eingefunden. Veranstalter waren der Gartenbauverein Wallenfels, unterstützt wurde die Veranstaltung durch die Katholische Erwachsenenbildung (KEB).
Referentin Tanja Schellhorn, zertifizierte TEH-Praktikerin und Waldpädagogin, zeigte den Teilnehmern, wie heimische Wildkräuter sicher bestimmt werden und welche Wirkungen sie entfalten können.
Bei der zweieinhalbstündigen Wanderung über die Wiesen des Frankenwaldes entdeckten die Männer und Frauen zahlreiche Schätze der heimischen Pflanzenwelt.
Riechen und schmecken
Tanja Schellhorn hat sich mit den 26 Teilnehmern – darunter acht Männer, wie Schellhorn am Ende noch einmal besonders hervorheben wird – unter einer prächtigen Linde versammelt. Nicht nur anschauen, sondern auch riechen und schmecken – so ging es an die heimischen Wildkräuter .
Schon auf den ersten Metern findet die Gruppe sehr viele interessante Pflanzen. „Das ist ein besonderer Schatz“, sagt Tanja Schellhorn und zeigt auf ein rosa blühendes Gewächs am Wegrand. „Die Blüte der Malve enthält wie die Blätter der Linde Schleimstoffe“, und ein Kaltauszug aus den Blüten tue nicht nur dem Rachen sehr gut, sondern helfe auch Magen und Darm.