Preisgrenze von 12,50 Euro ist stabil
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 01. Juli 2026
Mittlerweile darf es auch alkoholfrei sein. Für manche. Manchmal. Aber für einen Großteil der gut 200.000 Besucher des Forchheimer Annafestes gehört ein berauschendes Festbier dazu.
Am 24. Juli startet das weit über Forchheims Grenzen hinaus beliebte Fest wieder im Kellerwald – dem aus 23 Kellern bestehenden, wohl größten zusammenhängenden Biergarten der Welt. Das Besondere: Auf kaum einem anderen Volksfest dieser Art ist die Auswahl an regionalen Bierspezialitäten so hoch wie auf dem Annafest
Highlight im Terminkalender
Mit dem Ursprung von 1840 hat das heutige Annafest freilich nicht mehr viel zu tun. Was aber geblieben ist: der Termin zu Ehren der heiligen Anna, die ideale Bierlagerung in den sandsteinernen Bierstollen und das Ausleben der fränkischen Freude an kulinarischen Genüssen.
In den vergangenen fast 200 Jahren haben sich viele Besitzverhältnisse im Kellerwald gewandelt, auch die Keller haben sich im Laufe der Jahrzehnte weiterentwickelt.
Dass in Franken jeder die beste Brauerei vor der eigenen Haustür hat, ist eine Binsenweisheit. Das gilt auch für die vielen verschiedenen Festbiere, die rund um Forchheim und die Fränkische Schweiz entstehen. Nur selten gibt es die Gelegenheit, das eigene lokalpatriotisch geprägte Bauchgefühl auf die Probe zu stellen. Beim Annafest geht das. Forchheims Stadtmarketing spricht gar von einem „Schlaraffenland“, schließlich machen sich 14 unterschiedliche Brauereien daran, die festlichen Gerstensäfte anzuliefern.
Wer auf dem diesjährigen Annafest einen Liter Bier trinken möchte, muss zwischen elf Euro und 12,50 Euro einplanen. Zwar gibt es vereinzelt Erhöhungen im Vergleich zum vergangenen Jahr. Aber die Grenze von 12,50 Euro wird nicht geknackt.
Zum Vergleich: Auf der Erlanger Bergkirchweih mussten Besucher Ende Mai zwischen zwölf Euro und 14,50 Euro hinblättern. Auf dem Münchner Oktoberfest wird die Maß sogar bis zu 15,90 Euro kosten.