Ötzi – Der Mann im Eis
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 01. Juli 2026
Vortrag im Fränkische-Schweiz-Museum.
Im Spätsommer 1991 legte die Gletscherschmelze in 3200 Metern Höhe aus dem Eis der Ötztaler Alpen eine menschliche Mumie frei – „Ötzi“.
Erste wissenschaftliche Untersuchungen zeigten: Hier lag ein archäologischer Fund von weltweiter Bedeutung.
Professor Walter Leitner gibt am Donnerstag, 2. Juli, um 19.30 Uhr im Fränkische-Schweiz-Museum Tüchersfeld einen Einblick in den ältesten Kriminalfall der Menschheitsgeschichte.
Seit 35 Jahren wird der einzigartige Fund der über 5000 Jahre alten Mumie samt Kleidung und Ausrüstung von internationalen Forschern untersucht.
Die Ergebnisse sind faszinierend: Sie geben Aufschluss über Ötzis sozialen Status, seine kulturellen Verbindungen, seinen Gesundheitszustand – und vor allem über die dramatischen Umstände seines Todes.
Eine Pfeilspitze in seiner Schulter beweist, dass Ötzi einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Damit wird sein Fall zu einem der ältesten Kriminalfälle der Menschheitsgeschichte, dessen Aufklärung bis heute andauert.
Uni-Professor Leitner präsentiert in seinem Vortrag „Ötzi – Der Mann im Eis“ die neuesten Erkenntnisse und erzählt die spannende Geschichte dieses außergewöhnlichen Fundes.