Neues Festival mit Potenzial
Autor: Fränkischer Tag
, Mittwoch, 15. Juli 2026
Mit „Brassd scho!“ soll die Vielfalt der Blasmusik in der ganzen Forchheimer Innenstadt zu hören sein
Kaum eine Region ist so eng mit Bläsermusik verbunden wie Forchheim. Trotzdem gab es bislang kein Festival, das ihre ganze musikalische Vielfalt zeigt. Jetzt wollen das Junge Theater Forchheim (JTF), der Musikverein Forchheim-Buckenhofen und die Stadt diese Lücke schließen.
Martin Borowski, der künstlerische Leiter des JTF, hatte schon seit Jahren die Idee, der Bläsermusik in Forchheim eine neue Bühne zu geben. Die Menschen sollen durch die Stadt schlendern, Musik entdecken und stehen bleiben, weil sie plötzlich denken: So habe ich die Bläsermusik noch nie erlebt.
Das kulturelle Leben in Forchheim hat sich in den letzten Jahren mit Events wie dem Zirkart-Festival oder dem „Kultursommerquartier“ stark entwickelt. Genau daran soll das „Brassd scho!“-Festival anknüpfen, findet Martin Borowski. Vor allem soll es zeigen: Forchheim ist Blasmusik – jung, frisch und vielseitig.
Der künstlerische Leiter des JTF sagt dazu: „Mit der Idee bin ich ein paar Jahre schwanger gegangen.“ Beim Musikverein Forchheim-Buckenhofen fiel die Idee sofort auf fruchtbaren Boden.
Mehr als nur Kerwa
Blasmusik gehört zu Kerwas, Frühschoppen und traditionellen Konzerten – doch sie kann noch viel mehr. Im Musikverein Forchheim-Buckenhofen reicht das Repertoire vom symphonischen Blasorchester über Jazz und Pop bis hin zu modernen Brass-Formationen. „Wir nutzen die Bühnen des Festivals, um als Musikverein die ganze Bandbreite der Blasmusik zu präsentieren“, sagt Vorsitzender Christian Libera.