Auch wenn das neue Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W der Feuerwehr Seubelsdorf bereits vor einigen Monaten ausgeliefert worden ist, so feierten die Seubelsdorfer Feuerwehrleute mit zahlreichen Ehrengästen am Sonntag vor dem Feuerwehrhaus die offizielle Übergabe des Fahrzeuges. Die kirchliche Segnung durch Pfarrer George Thottankara wird später nachgeholt.

Der seit kurzem amtierende Vorsitzende Thomas Hofmann freute sich mit seinem aus engagierten aktiven Feuerwehrmännern und -frauen bestehenden Team über das neue Fahrzeug. Das Auto sei notwendig, schließlich habe Seubelsdorf ein großes und stetig wachsendes Industriegebiet, sagte er.

Wie alle anderen Wehren sei die Seubelsdorfer Wehr durch die Corona-Pandemie stark beeinträchtigt gewesen, habe aber alle Einsätze in dieser Zeit gemeistert, betonte der Vorsitzende . Es sei zu hoffen, dass man bald wieder ohne Einschränkungen sowohl zu den Übungen als auch in geselliger Runde zusammenkommen könne.

Thomas Hofmann sprach gleich eine weitere ins Auge gefasste Anschaffung an. Der als Mannschaftstransportfahrzeug eingesetzte 14 Jahre alte Bus solle durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden. Die Finanzierung könne durch Eigenmittel und Spenden unterstützt werden, schlug er vor.

Bürgermeister Andreas Hügerich stellte das Motto der Feuerwehrleute heraus: Löschen, Retten, Bergen. Zu diesen Aufgaben brauche die Seubelsdorfer Wehr bei den vielen Einsätzen das neue Tragkraftspritzenfahrzeug. Er wünsche, dass das Fahrzeug bei allen Einsätzen ein guter und sicherer Wegbegleiter sein möge. Es solle sie nicht nur zu den Einsatzorten fahren, sondern sie auch gesund und unversehrt zurück zu ihren Familien bringen.

Kreisbrandrat Timm Vogler hob hervor, dass die Feuerwehrbedarfsplanung, die gemeinsam und einvernehmlich erarbeitet und die 2016 vom Lichtenfelser Stadtrat für das Stadtgebiet einstimmig erlassen wurde, bis heute lückenlos umgesetzt worden sei. Den politisch Verantwortlichen gebühre ein großer Dank, dass sie der fachlichen Empfehlung gefolgt seien, so der Kreisbrandrat .

Das Fahrzeug, das seit Mai im Einsatz ist, habe sich bewährt. Es sei nicht nur für die klassische Brandbekämpfung ausgerüstet, sondern auch für andere Einsätze. Schließlich gelte es, das große Industriegebiet zu schützen. Die Seubelsdorfer Wehr sei auch in die Alarmierung für den Bereich Vierzehnheiligen eingebunden. Die Seubelsdorfer Wehr sei immer schlagkräftig vor Ort gewesen, was auch ein Verdienst der beiden Kommandanten Stefan Kraus und Mario Ahles sei. Im Anschluss an die kleine Feier wurde das neue Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W der Feuerwehr Seubelsdorf ausgiebig von den Anwesenden besichtigt.