Neue Stimmen für die Liedermacherszene
Autor: Fränkischer Tag
, Freitag, 03. Juli 2026
Bei „Lieder auf Banz“ präsentieren junge Künstler ihre einzigartigen musikalischen Talente
An diesem Wochenende werden wieder die arrivierten Stars, aber auch die Nachwuchspreisträger der Hanns-Seidel-Stiftung bei „Lieder auf Banz“ auftreten, teilt die Stiftung in einer aktuellen Pressemitteilung mit. Die eindrucksvolle Kulisse auf der Wiese vor dem Bildungszentrum Kloster Banz in Oberfranken ist seit 1987 erster großer Auftrittsort der jungen Künstler. In diesem Jahr sind es mit Lina Bó, Holza sowie Chris & Henni drei außergewöhnliche musikalische Talente, die den Förderpreis für junge Liedermacher erhalten.
Am Abend vor dem großen Open-Air-Spektakel ist das Preisträgerkonzert eine Art Generalprobe vor Publikum im Großen Saal von Kloster Banz. Rund 400 Musikfans waren am Donnerstagabend dabei, als sich Lina Bó und Holza einem begeisterten Publikum vorstellten.
Der neue Stiftungsvorsitzende Prof. Klaus Holetschek, MdL, freut sich über die Neuauflage des Nachwuchspreises: „Den diesjährigen Preisträgern gratuliere ich herzlich und wünsche viel Erfolg auf dem weiteren Weg in der Liedermacherszene. Karrieren in diesem Genre führen oft über die Bühne von Kloster Banz. Die Hanns-Seidel-Stiftung kann schon auf viele etablierte Künstler zurückblicken!“ Dazu zählen Willy Astor, Carolin No, Rainald Grebe, Viva Voce, Sarah Lesch oder Bode Wartke.
Das traditionelle Preisträgerkonzert bot den ausgezeichneten Talenten einen feierlichen Rahmen und wurde in diesem Jahr von Yoela Aithnard und Lukas Hässner, beide Stipendiaten aus dem journalistischen Förderprogramm der Hanns-Seidel-Stiftung, moderiert. Damit verband sich auf besondere Weise, was die Stiftung seit Jahrzehnten auszeichnet: die Förderung junger Talente in Kultur, Medien und Gesellschaft.
Susanne Breit-Keßler, stellvertretende Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, unterstrich die Bedeutung der kulturellen Nachwuchsförderung: „Gerade im Liedermachen zeigt sich, wie Musik Menschen bewegt und verbindet. Mit dem Förderpreis möchten wir jungen Künstlern eine Bühne geben – damit sie gehört werden und ihren eigenen Weg gehen können.“
Ihr musikalisches Repertoire konnten die Preisträger dann am Freitagabend auf der großen Bühne auf der Klosterwiese präsentieren und bekamen dort die Urkunde von Susanne Breit-Keßler überreich.
Hinzu kommt die Reichweite des Festivals weit über die Konzertabende hinaus. Der Bayerische Rundfunk zeigt die Höhepunkte traditionell im August als zweistündige Zusammenfassung im BR Fernsehen.