Nepomukfeier der Ackermann-Gemeinde

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Die Andacht der Ackermann-Gemeinde an der Nepomuk-Statue auf der Oberen Brücke in Bamberg.
Die Andacht der Ackermann-Gemeinde an der Nepomuk-Statue auf der Oberen Brücke in Bamberg.
Marion Fabian

Der heilige Johannes von Nepomuk steht für Treue zur Kirche und für Standhaftigkeit im christlichen Glauben – Tugenden, die in der heutigen Zeit wieder ganz besonders gefragt sind. Das betonte Domvikar Andreas Müller , Geistlicher Beirat der Ackermann-Gemeinde Bamberg , in seiner Predigt anlässlich der traditionellen Nepomukfeier seiner Organisation.

Populärer Brückenbauer

Antichristliche Extremisten und kirchenfeindliche autokratische Herrscher setzten christliche Gemeinden weltweit immer stärker unter Druck. Nepomuk habe sich seinerzeit einem solchen Druck nicht gebeugt. Deshalb sei der populäre Brückenheilige ein Vorbild für alle Christen , die sich auch in schwierigen Situationen zu ihrem Glauben bekennen. An diese Glaubensbrüder und -schwestern wurde auch in den Fürbitten besonders gedacht.

Nach ihrem Gottesdienst in der Bamberger Institutskirche wallfahrten Mitglieder und Freunde der Ackermann-Gemeinde zur Oberen Brücke. Zahlreiche Touristen blieben stehen und verfolgten die Andacht an der Nepomuk-Statue. Ihnen wurde bewusst: Bamberg ist nicht nur ein attraktives Ausflugsziel, sondern eben auch eine zutiefst christlich geprägte Gesellschaft, in der die katholische Kirche selbstbewusst im Stadtbild Präsenz zeigt.

Mitglieder des katholischen Posaunenchors aus Veitsbronn umrahmten die Feier musikalisch und bot ihren Zuhörern auf der Oberen Brücke anschließend noch ein kleines Platzkonzert. Christoph Lippert