Malteser-Wallfahrt führte nach Vierzehnheiligen
Autor: Fränkischer Tag
, Montag, 06. Juli 2026
Ein strahlend blauer Himmel, das Heranrollen von Kleinbussen, das Lächeln und die Vorfreude von immer mehr Aussteigenden, die einen ganz besonderen Tag erleben: An einem Samstag machten sich rund 60 Senioren auf den Weg zur traditionellen diözesanen Senioren-Wallfahrt des Malteser Hilfsdienstes. Für viele von ihnen, die aus Bamberg, Nürnberg und Erlangen kamen, war es der erste größere Tagesausflug seit längerer Zeit, verbunden mit vielen schönen Eindrücken.
Kaum einer der Teilnehmenden fährt noch selbst Auto und viele würden ein Wallfahrtsprogramm der Pfarrgemeinde nicht mehr durchhalten. Abgestimmt auf Menschen mit geringerer körperlicher Belastbarkeit, mit vielen Helfenden an der Seite und kurzen Wegen ist die Seniorenwallfahrt der Malteser eine schöne Gelegenheit zum „Rauskommen“ und diesen besonderen spirituellen Ort zu besuchen.
Beginnend mit einem gemeinsamen Pilgermahl stimmte man sich anschließend auf das Gottesdienstthema „Geh und handle genauso“, dem Jahresthema der Malteser 2026, ein.
Nach der Geselligkeit bei Kaffee und Kuchen ging die kurze Prozession vom Gasthof zur Basilika, um im Gottesdienst den eigenen Wünschen und Bitten Ausdruck zu verleihen, Dank zu sagen und die Gemeinschaft zu feiern.
„Es war wieder sehr bewegend. Man spürt einfach diesen besonderen Ort, und einmal im Jahr hierher zu kommen, das muss halt sein, das ist irgendwie schon Tradition. So lang’s halt irgendwie geht“, formulierte es eine Teilnehmerin.
25 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Malteser begleiteten die Wallfahrer in ihrer Freizeit und ermöglichten damit erst den gesamten Tag. Sie schoben Rollstühle, halfen beim Ein- und Aussteigen, erfüllten Wünsche, erklärten den Ablauf oder hörten einfach nur zu. Zu helfen, damit man sich rundum begleitet, betreut und sicher fühlen kann, war ihr Anliegen. Und nicht zuletzt durch den Dank in den Augen der Menschen und die Freude der Pilgernden ist die Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns und der Lohn zu spüren.red