Zum siebten Mal gastiert der „Regionale Genussmarkt“ in Gößweinstein. Die Anfahrt ist mit der Wiesenttalbahn möglich
Ein Fest für alle Sinne erwartet Einheimische und Urlauber am letzten Juli-Wochenende im Herzen von Gößweinstein. Unter dem Motto „Nachhaltiger Genuss aus der Region – so schmeckt die Fränkische“ findet am Samstag, 25. Juli, und Sonntag, 26. Juli, der siebte „Regionale Genussmarkt“ statt. Die Veranstaltung bildet einen kulinarischen Höhepunkt im Rahmen des großen 950. Jubiläums des Marktes Gößweinstein.
Erstmals erstreckt sich das bunte Markttreiben über zwei volle Tage. Das Ortszentrum rund um die Basilika und der idyllische Pfarrgarten verwandeln sich dafür in eine Flaniermeile für Feinschmecker und Liebhaber regionaler Handwerkskunst. Gastgeber sind der Markt Gößweinstein in Kooperation mit der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) „Fränkische Schweiz aktiv“.
Zur feierlichen Eröffnung
Der offizielle Startschuss fällt am Samstag um 14.30 Uhr auf der Bühne im Pfarrgarten. Zur feierlichen Eröffnung werden neben Umweltminister Thorsten Glauber und weiteren politischen Ehrengästen auch gekrönte Hoheiten wie die Bio- und die Kirschenköniginnen erwartet. Für den festlichen Rahmen sorgen ortsansässige Vereine: Die Barocktanzgruppe, der Kindergarten „Stempferhof“ und die „Wackelzähne“-Garde gestalten das Eröffnungsprogramm.
Anschließend präsentieren über 60 Aussteller – darunter Landwirte, Direktvermarkter, Handwerker und Künstler aus der Fränkischen Schweiz – die Vielfalt der Region. Besucher können sich auf eine breite Palette handgefertigter Spezialitäten, frischer Erzeugnisse und kreativer Handwerkskunst freuen.
Line-Dance
Das Programm am Samstag bietet Unterhaltung bis in die späten Abendstunden. Ab 15.30 Uhr übernimmt der Musikverein Gößweinstein die musikalische Umrahmung des geselligen Beisammenseins im Pfarrgarten. Körperliche Ästhetik und Entspannung stehen um 170 Uhr bei einer Yoga-Massage-Show von „Nature Thai Massage“ im Mittelpunkt. Actionreich wird es um 18 Uhr, wenn die „Burning Boots“ Gößweinstein mit einer Line-Dance-Vorführung die Bühne erobern.
Als musikalischer Höhepunkt des ersten Markttages sorgt ab 19.30 Uhr David Saam mit seiner Formation „Boxgalopp“ dafür, dass bis zum Marktende kein Fuß im Pfarrgarten stillstehen dürfte. Die bekannten „Oberfrankenrebellen“ begleiten zudem das bunte Marktgeschehen.
Tracht, Tradition und Bier
Der Sonntag startet um 11.30 Uhr mit einem musikalischen Frühschoppen des Musikvereins Gößweinstein. Da zum Genussmarkt auch das Handwerk gehört, dreht sich um 12.30 Uhr alles um den Gerstensaft. Unter dem Titel „So wird Bier gebraut!“ gibt es eine Vorführung mit der amtierenden Bierkönigin Karoline I. Ab 13 Uhr übernimmt die Band „Flow“ – bekannt vom Naturparkhöfemarkt – die Bühne und gestaltet den musikalischen Nachmittag.
Ein optisches Highlight verspricht die Trachtenmodenschau um 14 Uhr zu werden, gefolgt von einem weiteren Auftritt der Barocktanzgruppe Gößweinstein um 15.30 Uhr. Vor dem Marktausklang wird um 17.30 Uhr nochmals die Yoga-Massage-Show präsentiert.
An beiden Tagen haben Besucher zudem die Gelegenheit, eine eigene Jubiläumsseife zu stempeln und als Andenken mit nach Hause zu nehmen.
Die Markt-Öffnungszeiten:
Samstag, 14.30 bis 22 Uhr; Sonntag, 11 bis bis 18 Uhr. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung und zu allen Programmpunkten ist frei.
Mit dem Zug und Shuttle
Am Samstag fährt die Agilis-Bahn regelmäßig bis nach Behringersmühle und nicht nur bis Ebermannstadt. Von dort bringt ein kostenloser Shuttle-Bus die Besucher direkt zum Markt und wieder zurück.
Die letzte Fahrt um 22 Uhr zurück nach Ebermannstadt wird zur Kultur-Genuss-Fahrt, denn Sopranistin Ralli Bogdan begleitet die Fahrt gemeinsam mit der Pianistin Miku Neubert musikalisch.
Am Sonntag lässt sich der Marktbesuch ideal mit einer historischen Fahrt in der Dampfbahn der Fränkischen Schweiz ab Ebermannstadt kombinieren.
Für Autofahrer stehen die ausgeschilderten Großparkplätze rund um das Ortszentrum zur Verfügung. Aufgrund des erwarteten hohen Besucheraufkommens und Straßensperrungen im Kernort wird dringend die Nutzung der Park-and-Ride-Angebote oder der öffentlichen Verkehrsmittel empfohlen.