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Jugendarbeit soll starten


Autor: Fränkischer Tag

, Sonntag, 05. Juli 2026


„Ich möchte als Ansprechpartnerin für die Jugend zur Verfügung stehen und im ersten Schritt zunächst einmal die Bedürfnisse der Jugendlichen erfahren“, so skizziert Lena Heubeck ihre Vorstellungen im Gemeinderats.

Die ausgebildete Erzieherin arbeitet in einer Jugendhilfeeinrichtung in Herzogenaurach und möchte sich auch in ihrer Heimatgemeinde engagieren. Als Vorsitzende der Kerwasburschen und -madli tut sie das bereits und hat dadurch wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Während die Kerwasburschen und -madli aber eher ein Angebot für junge Erwachsene sind, soll die Jugendarbeit Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren ansprechen. Davon gibt es laut Bürgermeister Reiner Braun 250 bis 300 in der Gemeinde. Heubeck betont, dass moderne Jugendarbeit heutzutage teils noch früher bei acht- oder neunjährigen Kindern ansetze.

Was ist denkbar?

Grundsätzlich sei in der Umsetzung vieles denkbar. Kreativkurse, Sport, Ausflüge, ein Jugendtreff , aber auch Beratungsangebote. Wichtig sei, die Jugendlichen abzuholen und an den Entscheidungen zu beteiligen sowie die Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen zu pflegen , die tolle Arbeit leisten.

Heubeck betont, dass man bei diesem Prozess noch ganz am Anfang stehe. Über verschiedene Kanäle wie Social Media, Eltern, Zusammenarbeit mit den Schulen und Präsenz im Rahmen des Ferienprogramms möchte die Jugendarbeiterin den Kontakt suchen. Frühestens im September könnten erste Ergebnisse präsentiert werden.

Mit der Gemeinde müssten außerdem noch Rahmenbedingungen wie Finanzierung, Raumbedarf oder Haftungsfragen abschließend besprochen werden. „Ich habe zwar meine Bereitschaft erklärt, aber der Aufwand ist als reines Ehrenamt nicht darstellbar“, sagt Heubeck gegenüber unserer Redaktion. Zumindest eine Minijob-Stelle sollte geschaffen werden.