Geschichte wird auf der Bühne lebendig
Autor: Fränkischer Tag
, Montag, 13. Juli 2026
Eine umjubelte Theaterpremiere ist im Gößweinsteiner Pfarrgarten zu erleben – 950 Jahre Lokalhistorie in vier Akten
Das 950. Jubiläum des Marktes Gößweinstein hat einen kulturellen Höhepunkt erfahren: Unter dem Titel „Aus der Ortsgeschichte Gößweinsteins – Vier Szenen. Eine Geschichte“ feierte ein eigens inszeniertes Historienstück im idyllischen Pfarrgarten eine umjubelte Premiere. Das von dem Regionalexperten Anton „Toni“ Eckert konzipierte Freilichttheater zog rund 200 begeisterte Gäste in seinen Bann.
Der neue Gößweinsteiner Bürgermeister Georg Rodler zeigte sich bei der Eröffnung sichtlich bewegt. Er begrüßte die Premierenbesucher mit den Worten: „Was für eine Ehre, was für eine große Begeisterung!“ Das Stück biete die perfekte Gelegenheit, auch auf humorvolle Weise in die 950-jährige Geschichte des Ortes einzutauchen.
Auch der Forchheimer Landrat Hanngörg Zimmermann fand lobende Worte für das Kulturprojekt. Als damaliger Gößweinsteiner Bürgermeister hatte er die Initialzündung für das Projekt gegeben. Zimmermann betonte rückblickend, dass die Idee damals ganz schnell aufgenommen wurde, die reiche Geschichte von Gößweinstein in einem Theaterstück darzustellen. Für die Umsetzung habe es von Anfang an eine Ideallösung gegeben: „Toni“ Eckert.
Zimmermann hatte noch eine erfreuliche Nachricht im Gepäck. Er überbrachte die Grüße des Regierungspräsidenten Florian Luderschmid. Dieser hatte angekündigt, dass die Oberfrankenstiftung dieses besondere lokale Kulturprojekt mit einer Summe von 2000 Euro finanziell fördert. Großzügige Unterstützung erhielt das Mammutprojekt zudem von der Sparkassenstiftung.
Die Bühnentechnik
Für den reibungslosen Ablauf hinter den Kulissen sorgte ein weiterer lokaler Partner: Die professionelle Bühnentechnik wurde vom Faschingsverein Narrenkübel Gößweinstein gestellt.